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Husumer Nachrichten

06. Dezember 2016 | 19:00 Uhr

Hattstedt : Jugendliche suchen Raum

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Hattstedter OK-Treff muss nach einem Wasserschaden dringend saniert werden. Die Leiterin hat zum Jahresende gekündigt.

Ein neues Vierer-Team bildet ab sofort die Hattstedter Jugendvertretung: Sina Petersen als neue Vorsitzende, Mareike Brodersen, Lara Jaeger und Sebastian Mielcarek stellten sich in der Einwohnerversammlung der Jugend zur Wahl – und erhielten jeweils einstimmige Voten. Der Wahlleiter und Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Senioren, Kultur und Sport, Manfred Paulsen, gratulierte und sagte: „Ich freue mich, dass ihr euch zur Verfügung gestellt habt.“ Schade nur, dass von 195 eingeladenen Jugendlichen nur sechs erschienen waren.

Leider, führte er weiter aus, habe der OK-Treff in der Bahnhofstraße bis auf weiteres geschlossen werden müssen. Der Wasserschaden (wir berichteten) habe größere Ausmaße als erwartet. Durch die erhebliche Feuchtigkeit hätten die Span- und USB-Platten unter den Fliesen angefangen zu schimmeln. „Der Schaden muss über einen langen Zeitraum entstanden sein. Da muss spätestens Anfang Dezember im Gemeinderat eine Entscheidung her“, so Paulsen. Das werde auch Thema im Bau- sowie im Ausschuss für Jugend sein. „Ich werde mich schnellstmöglich um einen Ersatzraum kümmern“, versprach der Vorsitzende. Da ja alle betroffenen Jugendlichen vernetzt seien, werde er Signale geben, sobald es etwas Neues gibt.

Der Standort des Jugendtreffs, so die einhellige Meinung der Jugendlichen, sei optimal. Es wäre gut, so der Tenor aus der Runde, wenn die Gemeinde das Geld für eine Sanierung aufbringen könnte. Grundsätzlich wünschten sie sich aber für die Zukunft geänderte Öffnungszeiten. Freitags sollte von 14 bis 22.30 Uhr geöffnet sein, sonnabends neu von 14 bis 22 Uhr sowie donnerstags von 14.30 bis 19 Uhr. An den anderen Tagen, so Sina Petersen, seien zumindest die Größeren mit Hausausgaben beschäftigt oder hätten Verpflichtungen in Vereinen. Montags könne ansonsten geschlossen bleiben. Die anderen Tage sollten den Jüngeren vorbehalten bleiben. „Ich werde euer Anliegen mit in den Ausschuss nehmen“, so Paulsen.

Nicht nur der Wasserschaden wird Gemeinde und Fachausschüsse beschäftigen. Die weitere bittere Pille: Die Leiterin des OK-Treffs, Natalie Grünig, hat zum Jahresende gekündigt, weil sie ab 2017 ein Studium für Sozialmanagement aufnehmen möchte. „Wir brauchen dringend eine neue Leitung“, so die Jugendlichen.

Weitere Wünsche waren die Einrichtung einer neuen Homepage sowie Facebook-Seite. Inhaber der derzeitigen Seiten ist der Förderverein und der sei nicht bereit, sie freizugeben. Außerdem, so hieß es aus der Runde, gehöre der Name Förderverein nicht damit hinein. Der Verein könne ja Seiten extra führen. „Vielleicht müssen wir uns einen neuen Namen für die Seiten überlegen. Außerdem muss das Rechtliche die Gemeinde klären“, so Paulsen. Schön wäre auch, so eine weitere Anregung, wenn es eine Gemeinde-App geben würde, mit der alle Termine von Vereinen oder Veranstaltungen abgerufen werden könnten.

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