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Husumer Nachrichten

04. Dezember 2016 | 04:54 Uhr

Keine Umleitung führt zum Ziel : Irrfahrt für Ortsfremde durch Mildstedt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Wer den Mildstedter Ortsteil Rosendahl erreichen will, muss gute Ortskenntnisse haben. Die beschilderte Strecke von der Ostenfelder Landstraße aus ist gesperrt, doch es gibt keine Umleitung.

Wer Freunde, Bekannte oder Verwandte im Mildstedter Ortsteil Rosendahl besuchen will, ist gegenwärtig ziemlich angeschmiert, wenn er mit dem Auto anreist. Denn wer nicht täglich nach Rosendahl fährt und die verschiedenen Schleichwege kennt, sondern üblicherweise den Hauptverbindungsweg über die Ostenfelder Landstraße (L37) nimmt, um dann in Mildstedt dem Hinweisschild Rosendahl zu folgen, steht plötzlich vor einer Straßensperre – ohne jegliche Warnung. Wer kein Navi an Bord hat, ist dann nahezu aufgeschmissen, eine Umleitung ist nicht ausgeschildert und es gibt auch keinen anderen Hinweis, wie man an sein Ziel gelangen könnte. Bleibt nur die Möglichkeit, auf einen Passanten am Straßenrand zu hoffen, der ortskundig ist und den Weg weisen kann.

Dabei kann es auch anders gehen, wie der Deich- und Hauptsielverband Eiderstedt als Bauherr für die Kanalisationsarbeiten in der Vergangenheit schon bewiesen hat. Als die große Buddelei in Mildstedt begann, wurde die L 37 zwischen der Ortsgrenze Husum und dem Rosendahler Weg und die Durchfahrt aus dem Mauweg auf die Ostenfelder Landstraße für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Allerdings gab es Umleitungen, so dass die Verkehrsteilnehmer auch wussten, wie sie trotz der Vollsperrung an ihr Ziel gelangen konnten.

Da war es zwar ärgerlich, dass die Straßensperrung im Kreuzungsbereich Ostenfelder Landstraße Rosendahler Weg mehr als zwei Wochen länger anhielt, als ursprünglich geplant. Doch die Umleitungsschilder blieben vor Ort, so dass auch Ortsfremde den Weg finden konnten. Übrigens musste die Sperrung verlängert werden, da sich nach Auskunft des Deich- und Hauptsielverbandes, der die Kanalisation von der Gemeinde Mildstedt am 1. Januar 2014 übernommen hat, Mängel an den neu verlegten Rohrleitungen gezeigt hatten. Obwohl die Grundstücke der Anlieger während der Bauarbeiten weiterhin erreichbar waren, sind sie doch genervt: Denn neben dem Lärm durch die Baumaschinen ist auch das Rangieren nervig.

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erstellt am 19.Okt.2016 | 15:00 Uhr

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