zur Navigation springen

Schwabstedt : Hoffnung auf ein Ende der Buckelpiste

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die marode Durchfahrtsstraße K 135 in Schwabstedt soll endlich erneuert werden – Baubeginn ist am 18. April.

Sie kostet Nerven und verlangt den Stoßdämpfern des einen oder anderen Autos so einiges ab: die K 135. Die Durchfahrtstraße in Schwabstedt ähnelt einem Schweizer Käse, Schlagloch reiht sich an Schlagloch. Seit vielen Jahren schon warten die Schwabstedter und viele andere Verkehrsteilnehmer darauf, dass die Buckelpiste saniert wird. Und seit fast 20 Jahren werden Bürgermeister und Gemeindevertreter immer wieder vertröstet. Doch jetzt soll es tatsächlich losgehen. Die marode Asphalt-Straße wird rundum erneuert. Die Bauarbeiten beginnen gleich nach den Osterfeiertagen, am 18. April.

„Submissions-Termin ist am 13. März, der Zuschlag für die entsprechende Baufima wird am 3. April erteilt und die Arbeiten beginnen am 18. April“, verkündete Bürgermeister Jürgen Meyer in der jüngsten Gemeindevertreter-Sitzung.

Was genau gemacht wird, erklärt Karl-Heinz Roos, Leiter der Flensburger Niederlassung des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr auf Anfrage unserer Zeitung. Zunächst einmal werde die Baustelle eingerichtet, so Roos. „Das Dixi-Klo kommt zuerst – das ist nunmal so“, erklärt er schmunzelnd. Dann werden die Gerätschaften antransportiert. Dazu gehören Werkzeuge und Bau-Maschinen genauso wie der Büro-Container. Ob die Baustelle komplett gesperrt wird oder im Wechsel nur ein Fahrstreifen, weiß der Diplom-Ingenieur nicht. „Das entscheidet die Baufirma“, sagt er. Dann beginnen die Arbeiten. „Man baut von unten nach oben“, so Roos. Zuerst werden die Rohre verlegt, am Ende wird asphaltiert. Geplant ist, eine Mittelinsel als Überquerungshilfe für Fußgänger anzulegen. Darüber hinaus müssen die Einzäunungen von Vorgärten abgebaut werden, die ganz zum Schluss dann wieder aufgebaut beziehungsweise ganz erneuert werden.

Insgesamt nehmen sich die Bauarbeiter rund 900 Meter Straße vor. „Und einen ordentlichen Gehweg bekommt Schwabstedt ebenfalls“, betont Roos. Und wann soll alles fertig sein? „Im September, wenn alles nach Plan läuft.“

Dass der Startschuss für die Sanierungs-Arbeiten wirklich am 18. April fällt, mag Bürgermeister Jürgen Meyer noch nicht so ganz glauben. Zu oft wurde der Baubeginn bislang nach hinten verschoben. „Erst wenn das Dixi-Klo anrollt, glaube ich, dass es wirklich losgeht“, sagt er.

Und dann, so das Gemeinde-Oberhaupt, müsse man anfangen, sich über ein anderes Thema Gedanken zu machen. Der Pfingstmarkt, der jedes Jahr tausende Gäste nach Schwabstedt lockt, wird dann erst recht zur logistischen Herausforderung. „Wir müssen uns dann in punkto Verkehrsführung und Parkplatz-Situation etwas einfallen lassen“, erklärt Meyer.

zur Startseite

von
erstellt am 08.Mär.2017 | 11:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen