zur Navigation springen

Schwabstedt : Große Pläne für das Hotel zur Treene

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Mehr Appartements, Kochschule und Wellness-Bereich: Das renommierte Hotel zur Treene in Schwabstedt soll deutlich erweitert werden.

Selten war der Saal im Schwabstedter Fährhaus so voll. „Mit diesem Riesenansturm habe ich heute Abend nicht gerechnet“, sagte Bürgermeister Jürgen Meyer (FDP).

Einer der Gründe, warum die Sitzung der Schwabstedter Gemeindevertretung so gut besucht war, könnten die Tagesordnungspunke vier und fünf gewesen sein, in denen der so genannte Bebauungsplan Nr. 17 in den Mittelpunkt gerückt wurde. Dabei ging es vornehmlich um das Gebiet östlich der Schlossstraße, nördlich der Straße An der Treene, westlich der Treenestraße und südlich der Kirchenstraße (Hotel zur Treene).

Architektin Ellen Jappsen stellte den Plan vor, nach dem das renommierte Hotel großflächig erweitert werden soll. Entstehen sollen neben Appartements und Wellness-Bereich unter anderem auch eine Kochschule. „Das können bis zu 1300 Quadratmeter werden“, sagte die Planerin, „die notwendigen Nebengebäude können darüber hinaus bis zu 60 Prozent der Fläche betragen“. Jappsen trug außerdem die Anmerkungen der Träger öffentlicher Belange vor. Unter anderem wurde am Ende als Auflage festgeschrieben, dass ein großer, alter Baum vor dem Gebäude erhalten bleiben muss. Ganz im Gegensatz zu dem Wohnhaus des Hoteliers Hans-Jürgen Thomsen: Es wird abgerissen. Auf die Frage, wann denn die Bauarbeiten beginnen sollen, sagte Hans-Jürgen Thomsen: „Der Abbruch der bestehenden Häuser ist für Herbst 2017 geplant. Nach Ende der Frostperiode 2018 soll dann neu gebaut werden.“

Mit all diesen Baumaßnahmen wolle er das Hotel für die Zukunft aufstellen, erklärte Thomsen unserer Zeitung. Das Hotel zur Treene ist seit mehr als 90 Jahren in Familienbesitz. Zur Zeit arbeiten dort 30 Mitarbeiter, insgesamt werden sieben Doppelzimmer und ein Einzelzimmer vermietet. Jetzt soll der Gebäudekomplex so erweitert werden, dass die Gäste künftig in 29 Doppelzimmern und vier Familienzimmern unterkommen können. Von dieser Investition in den Tourismus würde die gesamte Gemeinde profitieren, ist Thomsen überzeugt und fügte hinzu: „Wir wollen etwas Neues schaffen, aber in traditioneller Bauweise, damit es ins Ortsbild passt. Dabei sind wir in ständigem Kontakt mit dem Denkmalschutz“, erklärte der Schwabstedter. Während der umfangreichen Bauarbeiten soll der Hotelbetrieb aber trotzdem aufrechterhalten werden.

Das überzeugte offensichtlich die anwesenden Gemeindevertreter, die am Ende für den entsprechenden Entwurfs- und Auslegungsbeschluss stimmten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen