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Husumer Nachrichten

08. Dezember 2016 | 17:08 Uhr

barrierefreier Anbau an Hotel : Gemeinde macht sich fit für die Zukunft

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Das Hotel zur Treene in Schwabstedt soll erweitert werden. Ein barrierefreier Anbau soll Hotel in der Gemeinde aufwerten. Zudem wurden ein Sonnensegel und Rutschen für das Freibad angeliefert.

Bürgermeister Jürgen Meyer (FDP) freute sich, dass zur Gemeinderats-Sitzung in Schwabstedt so viele Bürger gekommen waren. Dann präsentierte Hotelbesitzer Hans-Jürgen Thomsen mit dem vom ihm beauftragten Friedrichstädter Architekten Marcus Krause sein Projekt. Das sich seit 95 Jahren im Familienbesitz befindliche Hotel zur Treene soll erweitert werden. „Wir müssen etwas für Schwabstedt tun. Ich freue mich über jeden Gast. Wir planen einen barrierefreien Anbau, der ein bereits bestehendes Haus mit einbezieht“, skizzierte Thomsen. Planer Krause teilte mit, dass sich mit der Unteren Denkmalschutzbehörde und dem Bauamt besprochen wurde. Begonnen wird in einem neben dem Hotel stehenden Appartementhaus. Für jedes Zimmer wird es einen Parkplatz geben. „Bis zur Windmesse wollen wir auf jeden Fall fertig sein.“ Und die alte Eiche bleibt stehen, beruhigte er die Bürger. Gemeinderat Broder Pörksen (WGS) und Wolfgang Gottschlich (FDP) wollen das Projekt unterstützen. Einstimmig votierten die Mitglieder für den Aufstellungsbeschluss. Pörksen überreichte Bürgermeister Meyer einen großen Blumenstrauß: „Wir möchten Deine Arbeit für die Gemeinde an dieser Stelle einmal ausdrücklich würdigen.“

In seinem Bericht dankte der Gemeinde-Chef den Feuerwehrmitgliedern Sven Hansen, Thomas Eickhoff und Thies Mommens, die die neuen Funkgeräte eingebaut hatten und somit Kosten eingespart hätten. Neu verpachtet ist das Bistro an der Badestelle. Und den danebenliegenden Kiosk hat das Ehepaar Selke übernommen. Zur Ortskernentwicklung gab es ebenso ein Treffen wie zum Endausbau des Neubaugebietes Rosenkoppel. Zur Kreisstraße 135 sagte Meyer, dass er alles dazu aus der Zeitung erfahren hätte: „Die Antworten fand ich ungehörig.“ Wolfgang Gottschlich: „Ich finde es ein Unding, dass wir die Dinge und den Verlauf erst aus der Zeitung erfahren müssen. Ich hätte Transparenz erwartet – schon wegen der Skepsis der Einwohner. Ich bedaure, dass das vom Amt nicht so gesehen wird.“ Bauausschussvorsitzender Broder Pörksen berichtete, dass die Wegeschau stattgefunden habe: „Nach Prüfung müssen wir mit Ausgaben in Höhe von 25  000 Euro rechnen.“ Wirtschafts-, Verkehrs- und Tourismus-Ausschussvorsitzende Eike Hansen (WGS) teilte mit, dass die Sonnensegel und Rutschen für das Freibad angeliefert wurden. Eike Hansen schlug vor, für die Badestelle und die Mehrzweckhalle zwei W-Lan-Hotspots einzurichten, das Gremium stimmte zu. Sie schlug weiter die Anschaffung eines Wassertrampolins und einer Riesenrutsche vor. Unterstützt soll die Anschaffung durch die Husumer Volksbank werden.

Einvernehmlich votierte der Gemeinderat nach Beratungen für die Erteilung eines Auftrages für ein Ortskern-Entwicklungskonzept.



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