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St. Peter-Ording : Gäste-Zahlen gehen weiter nach oben

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

St. Peter-Ording konnte 2016 knapp 2,5 Millionen Übernachtungen verbuchen. Im Tourismus-Ausschuss wurden neue Marketing-Ideen vorgestellt.

St. Peter-Ording – nicht nur geografisch in der Republik ganz weit oben, sondern auch hinsichtlich der Beliebtheit und der Übernachtungen. Dazu lieferte Bürgermeister und Tourismus-Direktor Rainer Balsmeier in der Sitzung des Tourismus-Ausschusses imponierende Zahlen: Wurden in 2015 insgesamt gut 2,282 Millionen Übernachtungen gezählt, so stieg die Zahl im Jahr 2016 auf gut 2,421 Millionen an. „Das ist ein Plus von 6,1 Prozent “, sagte Tourismus-Direktor Rainer Balsmeier und fügte hinzu: „Das ist sportlich für diesen Ort; wir alle können froh sein, dass wir solche Zahlen verbuchen können. Und wenn wir das Gebiete der Lokalen Tourismus-Organisation St. Peter-Ording/Eiderstedt betrachten, dann sind wir kurz vor drei Millionen Übernachtungen in 2016. Ich danke allen, die daran mitgewirkt haben.“ Dafür gab es Beifall im Rathaus.

Gestiegen ist auch die Anzahl der Ankünfte von Gästen in der Nordsee-Gemeinde – von 346.228 in 2015 auf 384.242 in 2016 – „und das macht ein Plus von 11 Prozent“, unterstrich Balsmeier. Die Zahl der Übernachtungen in Ferienwohnungen erhöhte sich dabei im Vergleich der beiden Jahre von 1,106 Millionen auf 1,144 Millionen, die der Hotelübernachtungen von 427.000 auf 466.000. Auf den Campingplätzen ging es von 141.000 auf 161.000 in die Höhe und auch die Erholungsheime legten zu – von 70.000 auf 82.000 Übernachtungen. Statistisch gesehen übernachten neben den rund 4000 Einheimischen weitere 7000 Urlauber tagtäglich in der Gemeinde.

Neue Marketing-Ideen stellte die stellvertretende Tourismus-Direktorin Constanze Höfinghoff vor. Großen Anklang fand bei den Ausschuss-Mitgliedern der Vorschlag, blaue Badehandtücher und auch Handyhüllen mit St.-Peter-Ording-Prägung zu versehen. „Wir möchten gerne jene Dinge produzieren lassen, die es nicht in jedem Souvenirladen zu kaufen gibt“, unterstrich die Tourismus-Vizechefin. Dabei sei eine „Klassische Linie“ angedacht, die mit dem bekannten Pfahlbau werbe; hinzu komme eine „Nostalgische Linie“ mit historischen Motiven auf Postkarten und Notizbüchern. Und schließlich ist auch ein Buch im Sinne von „St. Peter-Ording lütt“ angedacht. In diesem Buch im praktischen Handtaschenformat können sich die Besucher dann an aktuellen eindrucksvollen Fotoaufnahmen und Zitaten bekannter regionaler Persönlichkeiten erfreuen. Mit Blick auf eine bereits erfolgte Postkarten-Aktion sagte der Leiter des Tourismus-Service-Centers, Thies Jahn: „Wir hatten eine ganz tolle Postkarte im Angebot. Die ersten 50 waren innerhalb von ein paar Tagen verkauft – die dann nachbestellten 900 innerhalb des Jahres.“ Die angedachte neue Kollektion solle „knallig, frech und gut“ sein, berichtete er.

Anschließend verdeutlichte er seinen Zuhörern dann anhand von Leinwandbildern auch die vorgesehene Umgestaltung des Tourismus-Service-Centers im Bad und im Dorf. So sollen in der Einrichtung im Bad im Zuge der Renovierung und der Modernisierung der Fußboden und das Mobiliar erneuert werden. Zudem soll der Verkaufsraum vergrößert und der Raum um Sitzecken erweitert werden. Die Möblierung wird „wesentlich heller“ ausfallen, so Jahn. Im Eingangsbereich werden rechts und links Sandbänke eingebaut – und schließlich werden Hotspots in der Tourismus-Information eingeführt. Auch in der TI im Dorf wird eine Ruhezone für Gäste eingerichtet. Es wird Möglichkeiten geben, das Handy aufzuladen oder einen Laptop in Betrieb zu nehmen.

St. Peter-Ording entwickelt sich auch immer mehr zum Drehort. Insgesamt 67 Filmteams haben 2016 hier „gedreht“ – für Mode, Musik, Natur oder anderes. Ferner hat sich der Badeort auf den Messen in Wien, Zürich und Dänemark präsentiert. Die Nordsee-Fisch-Kooperation ist wieder aufgelebt – mit 2,4 Millionen „Tablett-Auflegern“.

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