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Husumer Nachrichten

09. Dezember 2016 | 08:49 Uhr

Kunst in St. Peter-Ording : Fantastische Welten aus Schülerhand

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Kinder der Nordseeschule in St. Peter-Ording zeigen bis zum 11. September in der Strandkorbhalle ihre Werke. Sie haben sich von der dort laufenden Ausstellung inspirieren lassen.

Dem ganz jungen Künstler-Nachwuchs von Eiderstedt gibt die Kunstinitiative St. Peter-Ording (Kispo) jetzt Raum in ihrer Sommerausstellung in der Strandkorbhalle Hungerhamm in St. Peter-Ording. Dort sind neben der Schau „Märchenhaft – Sagenhaft – Fabelhaft“ zusätzlich „Phantastische Welten“ zu sehen. Es sind die Bilder von Jungen und Mädchen der Nordseeschule St. Peter-Ording. Bis einschließlich Sonntag (11.September) können sich die Besucher davon überzeugen, dass sie nicht nur zu den Werken von Gisela Mott-Dreizler (Witzwort), Hans-Ruprecht Leiß (Flensburg), Otto Beckmann (Hamburg), Linda Hamkens (Reimersbude), Solvej Krüger (Wittbek), Christoph Fischer (Worpswede), Ulla Knütel (Oldenswort) und Thomas Bartram (St. Peter-Ording) passen, sondern diese auch hervorragend ergänzen.

Thomas Bartram, Vorsitzender der Kunstinitiative, sagte anlässlich der Eröffnung dieser erweiterten Ausstellung: „Ich bin begeistert. Wir stellen Werke von zwei Generationen aus – die von Großeltern und die von Enkeln. Die Elterngeneration hat für die Kunst kaum Zeit. Sie kämpft um den Platz in der Gesellschaft. Die Jugendlichen haben ihre Zukunft noch vor sich. Wenn allerdings der Freiraum in der Schule auch immer enger wird, sie haben noch solche Freiräume.“ Verblüffend sei für ihn gewesen, dass sich bestimmte Motive bei den Schülern wiederholen. Der Verein Kispo hat die inzwischen fünfte Ausstellung initiiert und mit seinem Team von Ehrenamtlichen von Anfang Juli an betreut.

Unter den 50 interessierten Besuchern der Vernissage waren auch einige der jungen Künstler. Hannah Lil Schmidt, Karla Rother und Sören Alfons Van Tonert aus der Klasse 6  b der Nordseeschule erläuterten begeistert ihre Bilder. Zunächst hätten sie im Unterricht erarbeitet, was man unter Fabelwesen zu verstehen hat. Die Technik bei der Umsetzung war ihnen freigestellt. Sie hatten sich gemeinsam mit Morgan Freise für Filzstift entschieden. Hannah und Morgan hatten sich einen Drachen oder ein vogelähnliches Wesen über einer menschenleeren Landschaft vorgestellt, in der allerdings noch Straßen auf deren einstige Existenz hinweisen. Karla schuf einen von Flammenfeuern umgebenen Dino, und bei Alfons wurden Werkzeuge zu skurrilen Lebewesen. Wie bei den Bildern und Objekten der Profis muss man schon genau hinschauen, um auch die feinen und zum Teil kleinen von ihnen zum Ausdruck gebrachten Details zu erkennen. Schade nur, dass der Platz beschränkt war und deswegen nicht mehr Schülerarbeiten ausgestellt werden konnten. Es ist zu wünschen, dass sich die Kooperation von Nordseeschule und Kispo positiv weiterentwickelt.

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