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Husumer Nachrichten

04. Dezember 2016 | 13:23 Uhr

St. Peter-Ordnig : Fabelwesen zu Lande und in der Luft

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Eine Herausforderung waren die Wetterbedingungen beim Drachenfestival in St. Peter-Ording für die Aktiven. Für die großen Drachen war der Wind teilweise zu stark.

Sein eher unfreundliches Gesicht zeigte der Sommer auch beim Drachenfest in St. Peter-Ording: Mit teilweise stürmischen Böen und immer wieder Regen zwischen den Sonnenstunden hatten die Aktiven zu kämpfen, erst am dritten Tag nachmittags wurde es dauerhaft schön. So startete das Festival der bunten Himmelsflieger eher verhalten. Denn zum einen brachten sie im nassen Zustand das doppelte Gewicht auf die Waage, und zum anderen zerrte vor allem der Wind an den Segeltuchnähten der teilweise mehrere Tausend Euro teuren Installationen. Da war Vorsicht geboten. Christian Laskowski aus Delmenhorst hatte mit seinen Drachenfreunden Edgar Hagedorn und Andreas Henke aus Münster und Elmshorn eine große Biene in die Luft gebracht. „Das war schon grenzwertig mit dem Wind, so dass wir mit drei Mann arbeiten mussten.“ Vom Lautsprecher ertönte dann auch etwas später die Ansage, die Besucher mögen doch zur eigenen Sicherheit die Begrenzungen beachten und die für die Flugkörper vorgesehenen Bereiche nicht betreten. An den Seilen herrschten zum Teil Zugkräfte von 100 bis 200 Kilogramm. Das war bei der „Summ-Summ-Biene“ zu fühlen. Ein Seiltänzer hätte zu ihr hin balancieren können. Den Besuchern war das Wetter eher schnuppe, sie ließen sich nicht davon abhalten, die bunten Gesellen zu bestaunen. Attraktionen waren zusätzlich das Tandem-Fallschirmspringen, die Bungee-Trampolins sowie viele Gelegenheiten zum Mitmachen für Erwachsene wie Kinder. Ein buntes Treiben herrschte im Zeltdorf und am „Karkenschipp“. Von dort aus hatte man einen schönen Blick auf das Geschehen.

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