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Husumer Nachrichten

02. Dezember 2016 | 19:11 Uhr

Basar auf dem Marktplatz : Es gibt wieder einen Weihnachtsmarkt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Nach mehrjähriger Pause gibt es in Friedrichstadt wieder einen Weihnachtsmarkt. Auf dem Marktplatz stehen bereits die ersten Buden. Während des Trubels haben auch die Geschäft für Late-Night-Shopping geöffnet.

Das hat es schon seit einigen Jahren so nicht mehr in Friedrichstadt gegeben. Am ersten Adventswochenende werden auf dem historischen Marktplatz mitten in der Altstadt rund 20 Hütten und zwei große Zelte stehen. Von Freitag (25.) bis Sonntag (27.) findet wieder ein Weihnachtsmarkt statt. Zwar gibt es schon seit vier Jahren die Grachtenweihnacht, die aus einer privaten Initiative heraus im und vor dem Restaurant Holländische Stube stattfand, doch nun hat sie im fünften Jahr eine neue Dimension erreicht. Die Initiatoren Telse Mannel, Christiane Möller von Lübcke und Michaela Friese freuen sich auf die stimmungsvolle Adventszeit und darüber, dass diesmal auch der Tourismusverein Friedrichstadt und Umgebung Mitveranstalter ist.

Die Grachtenweihnacht auf dem Markt beginnt bereits am Freitag um 18 Uhr mit einem Anpunschen bei Feuerschein und Kerzenlicht. Zusätzlich werden die Besucher durch ein Posaunenkonzert unterhalten. Bis 22 Uhr haben die Buden geöffnet, in denen es süße und herzhafte Leckereien, weihnachtliche Dekorationen und Geschenke geben wird. Zudem haben viele Geschäfte in der Einkaufsstraße und am Stadtfeld ebenfalls geöffnet, sie laden zu einem abendlichen Einkaufsbummel ein.

Am Sonnabend hat die Grachtenweihnacht dann von 11 bis 22 Uhr geöffnet. Am frühen Abend wird an der evangelischen Kirche feierlich der Weihnachtsstern im Turm entzündet. Sonntag endet der Markt um 17 Uhr. Eine Stunde später beginnt in der St.-Christophorus-Kirche ein Orgelkonzert mit Tobias Bernhardt.

Neben dem Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz wird es gleichzeitig und mit gleichen Öffnungszeiten einen Adventsbasar in der St.-Christophorus-Kirche geben. Pastor Christoph Sassenhagen hat einen Teil der Kirche umfunktioniert. Handgemachte Papieroblaten, Eine-Welt-Produkte, Töpferwaren und vieles mehr finden sich dort.

Vor dem Restaurant Holländische Stube, in Sichtweite des Weihnachtsmarktes, werden Tannenbäume zum Verkauf angeboten. Bei heißem Punsch oder Kaffee kann dort bereits der Familienbaum ausgesucht werden. Geöffnet haben auch die Museen Alte Münze und das Tischlereimuseum, wo es neben weihnachtlichen Angeboten auch alte Hobel zu kaufen gibt. In der Stadtbücherei Friedrichstadt im Rathaus werden es an den Nachmittagen immer wieder weihnachtlichen Geschichten für Kinder vorgelesen.Der Tourismusverein Friedrichstadt bietet vom 25. bis 27. November zudem täglich ab 14 Uhr eine Stadtführung mit abschließendem Punsch auf dem Weihnachtmarkt an. „Wir sind begeistert, dass die ganze Stadt an dieser Grachtenweihnacht und einer stimmungsvollen, abwechslungsreichen Weihnachtszeit mitarbeitet“, so Tourismus-Chefin Anke Stecher. Schon im Vorfeld der Grachtenweihnacht haben sich viele Friedrichstädter an einer gemeinsamen Beleuchtungsaktion beteiligt und mehr als 300 leuchtende Sterne bei ihr bestellt, die pünktlich zur Grachtenweihnacht die Holländerstadt in einen Sternenhimmel verwandeln sollen. „Wir haben in den Giebelhäusern tatsächlich an jeder Tür geklingelt, damit dort möglichst viele Sterne leuchten“, sagt Anke Stecher.

Mit der jetzigen Form, verrät die Tourismusfachfrau, sei die optimale Größe erreicht, man wolle ja auch vielen Hobbykünstlern die Möglichkeit geben, ihre Produkte anzubieten. Und wenn der Markt dann über eine Woche laufen würde, dann wäre das problematisch. „Wer hat schon so viel Zeit?“, fragt Anke Stecher.

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erstellt am 17.Nov.2016 | 11:00 Uhr

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