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Husumer Nachrichten

08. Dezember 2016 | 19:16 Uhr

St. Peter-Ording : Erste öffentliche Stromtankstelle für E-Autos im Nordseebad

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Neben der Dünen-Therme in St. Peter-Ording können E-Autos jetzt auftanken. Drei Stunden dürfen sie dafür dort kostenlos stehen. Eine weitere Stromtankstelle ist am Alten Rathaus im Ortsteil Dorf geplant.

Gut sichtbar auf dem Parkplatz der Dünen-Therme, schräg vor dem Rutschenturm positioniert, bietet die Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording (TZ) allen Nutzern von Elektrofahrzeugen ab sofort zwei Ladestationen an. Sie sind vom Leiter der TZ-Haustechnik Bernd Hoppe, den Mitarbeitern Heiko Kranzusch und Rainer Engelbrecht in ausgemusterte blaue Parkschein-Automaten integriert worden.

Die zwei Ladesäulen haben ein Schnellladeprogramm. In St. Peter-Ording und Umgebung ist dies die erste öffentliche Ladestelle, die rund um die Uhr zugänglich ist. Um den Fahrzeugnutzern einen unkomplizierten Zugang zu ermöglichen, ist das Parken für Benutzer drei Stunden kostenfrei. Autos können in kürzester Zeit eine Akkuladung von 80 Prozent erreichen. Die Ladestationen haben einen Typ-2-Stecker. Weitere öffentliche Schnell-Ladestationen sind beim alten Rathaus im Dorf geplant.

Integriert ist diese Strom-Tankstelle in das Ladenetzwerk des niederländischen Unternehmens „The New Motion“ zu dem europaweit mehr als 25.000 gehören. Deren Verfügbarkeit können Nutzer mittels einer Smartphone-App kontrollieren, um ihre Fahrten und Ladepausen besser planen zu können. Kunden ohne Registrierung bei dem Unternehmen erhalten im Gesundheits- und Wellness-Zentrum, in der Tourist-Info und an der Kasse der Dünen-Therme gegen Pfand eine Login-Karte zum Freischalten der Ladesäulen.

Nils Koch, Technischer Leiter der TZ, Bernd Hoppe sowie Bendix Thomsen von den Husumer Stadtwerken freuten sich über das neue Angebot. Der Husumer Partner sagte: „Für uns ist wichtig, dass wir uns hier in der Region positionieren und für sie Verantwortung übernehmen. Deswegen freuen wir uns, dass wir das mit St. Peter-Ording geschafft haben.“

Gefördert wurde das Projekt von der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH) mit einem Zuschuss in Höhe von 5000 Euro je Säule. Die EKSH fördert Wissenschaft und Forschung in Energie und Umweltschutz.

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