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Husumer Nachrichten

03. Dezember 2016 | 23:00 Uhr

Tempo 30 nervt Autofahrer : Endlich freie Fahrt auf der B 200

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Kaum war die Fahrbahnsanierung der B 200 nahezu abgeschlossen, waren die Verkehrsteilnehmer genervt. Die Asphaltdecke ist gut, aber sie durften zwischen Husum und Viöl nur 30 Stundenkilometer fahren.

Wer täglich zwischen Husum und Flensburg mit dem Auto pendelt, der war froh, als Anfang September endlich die Verkehrsbehinderungen und Umleitungen ein Ende hatten. Seit Sonnabend (3.) konnte der Verkehr wieder zwischen Viöl und Husum rollen, denn die zweimonatige Fahrbahnsanierung war beendet. Doch die Freude bei den Verkehrsteilnehmern hielt nicht lange an. Die knapp 15 Kilometer lange Wegstrecke zwischen Husum und Viöl durften sie nämlich nur mit Tempo 30 zurücklegen.

Eine bautechnische Begründung für die Geschwindigkeitsbegrenzung gibt es aber nicht, wie der Chef der Niederlassung Flensburg des Landesbetriebs für Verkehr und Straßenbau, Karl-Heinz Roos, auf Anfrage bestätigt.

Warum aber dennoch der ganze Streckenabschnitt mit Tempo-30-Schildern zugepflastert sei, konnte Roos nicht beantworten. Auf alle Fälle sei gestern eine Anordnung herausgegangen, die Schilder nur dort aufzustellen, wo tatsächlich noch Restarbeiten ausgeführt werden, unterstreicht Roos.

Er vermutet als Grund für den Schilderwald eine Nachlässigkeit, beziehungsweise Bequemlichkeit der Baufirma, denn dann hätten nicht jeweils immer wieder neue einzelne Abschnitte ausgeschildert werden müssen. „Es ist doch nicht einzusehen, warum auf einer neuen Straße mit Fahrbahnmarkierungen nur mit Tempo 30 gefahren werden darf“, so Roos. Und weiter: „Ich verstehe den Ärger der Verkehrsteilnehmer.“

Der Landesbetrieb ist mit dem Verlauf der B  200-Sanierung zufrieden. „Das Wetter hat voll mitgespielt“, sagt der Niederlassungsleiter. Nun stehe am kommenden Wochenende die Sperrung des Abschnitts der B  200 in Höhe des Viöler Kreisels an, doch der Berufsverkehr werde dadurch nicht tangiert,. Auch die Baukosten, so Roos, seien nach dem bisherigen Stand nicht überschritten worden, sie betragen rund 5,6 Millionen Euro.

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erstellt am 14.Sep.2016 | 07:00 Uhr

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