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Gemeinde Ahrenviöl : Einbahnstraßen während der Ernte

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Ahrenviöl | Wenig Aktuelles gab es zu beschließen, daher nahm sich die Bürgermeisterin der Gemeinde Ahrenviöl, Edith Carstensen, viel Zeit in der jüngsten Gemeinderats-Sitzung, um das Gremium über die neuesten Entwicklungen in der Kommune zu informieren.

Für die Arbeit der Jugendfeuerwehr stellte die Gemeinde im vergangenen Jahr 2200 Euro zur Verfügung. Auch die Kindertagesstätte war Thema. 23 Mädchen und Jungen im Alter von drei bis sechs Jahren werden derzeit von den Erzieherinnen Katja Riebe und Renate Grünberg betreut.

Der Gemeinde Ahrenviöl liegt ein Antrag der Biokraft Petersen und Co. KG zur Erweiterung der bestehenden Anlage von 250 auf 500 Kilowatt vor. Die Betreiber der Anlage, Dennis und Claus Heinrich Petersen, erläuterten das Vorhaben in der Sitzung. Die betreffende Anlage liegt außerhalb des Ortes und wird mit Gülle und Pferdemist sowie mit Mais aus dem eigenen Betrieb gespeist. Die gewonnene Wärme wird für den eigenen Betrieb mit Wohnungen genutzt. Für die Erweiterung der Anlage muss ein weiterer Fermenter gebaut werden. Zusätzlich soll eine Lagerungs-Halle errichtet werden. Bereits im Januar hatten die Bürger der Gemeinde die Gelegenheit erhalten, die Biogasanlage zu besichtigen. Nach kurzen Beratungen stimmte die Gemeindevertretung dem Bauvorhaben zu.

"Wirtschaftswege und Banketten müssen besonders in der Erntezeit pfleglich behandelt werden", sagte Edith Carstensen. Damit es während der Maiserntezeit auf den schmalen Wegen zu keinem Begegnungsverkehr kommt, beschloss die Gemeinde, diese Wegstrecken in dieser Zeit als Einbahnstraßen auszuweisen.

In die Straßensanierung hat die kleine Gemeinde mit ihren knapp 560 Einwohnern kräftig investiert. So wurde die Decken- und Banketten erneuerung im Sandkuhlen- und Moorackerweg sowie im Broloyweg vorgenommen. "Und im Rahmen des Sonderprogramms "Winterbedingte Straßenschäden" ist der Alte Kirchenweg auf einer Länge von fast zwei Kilometer mit einer neuen Asphaltdecke saniert und die Banketten mit Beton recycling befestigt worden", berichtete die Bürgermeisterin weiter. Vom Land wurde die Hälfte der Kosten in Höhe von gut 62 000 Euro übernommen.

Zu guter letzt gab die Bürgermeisterin bekannt, dass die Gemeinde einen Rasenmähertrecker mit 22 PS gekauft hat. Im Frühjahr soll das gute Stück geliefert werden.

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erstellt am 12.Feb.2011 | 03:59 Uhr

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