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Norbert Lammert in Husum : Ein Präsident zum Anfassen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Bundestags-Präsident in Husum: Norbert Lammert bricht beim CDU-Frühjahrsempfang eine Lanze für die Demokratie.

Keine Berührungsängste zeigte Prof. Dr. Norbert Lammert bei seinem Wahlkampf-Abstecher nach Husum. Noch bevor der Präsident des Deutschen Bundestages beim Frühjahrsempfang des CDU-Kreisverbandes ans Rednerpult im Husumer Nordsee-Congress-Centrum trat, mischte er sich unter das nordfriesische Parteivolk. Zusammen mit der CDU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Astrid Damerow, ihrem Kollegen Klaus Jensen und Ingbert Liebing (MdB) nutzte er die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen.

Das kam an in der Kreisstadt. Und als der beliebte 69-jährige Politiker, der seit 1980 dem Bundestag angehört, dann gleich zu Beginn seiner Ausführungen ankündigte, dass er nicht mehr für das Parlament kandidieren werde, fielen die Reaktionen entsprechend aus. „Schade!“, war von allen Seiten zu vernehmen.

In seinem fast einstündigen Vortrag brach Lammert eine Lanze für die Demokratie. Sein Credo: „Wer das Königsrecht, wählen zu dürfen, nicht wahrnimmt, hat das Recht verwirkt, zu meckern, was alles schlecht ist und besser gemacht werden könnte.“ Dabei hatte er nicht nur das nationale, sondern auch das internationale Geschehen im Blick. Denn Wahlen hätten auch Auswirkungen auf die Europäische Union. Historische Bedeutung maß er dem Referendum in der Türkei bei, wo die Gefahr bestehe, dass sich die Türkei vom parlamentarischen System verabschiedet.

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