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Husumer Nachrichten

03. Dezember 2016 | 20:49 Uhr

Breitband-Ausbau : Die Vorgärten bleiben verschont

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Breitbandausbau-Pläne in Schobüll: Husums Bürgervorsteher Peter Empen machte sich in drei Gemeinden ein Bild von den nötigen Tiefbauarbeiten – und zeigte sich sehr zufrieden.

Nächstes Jahr geht es los, dann startet der Breitbandausbau im Husumer Ortsteil Schobüll. Aller Voraussicht nach beginnen die Arbeiten der Bürgerbreitbandgesellschaft (BBNG) im Frühjahr.

Bürgervorsteher Peter Empen wollte sich schon jetzt einen Überblick verschaffen und sehen, wie sich der Ablauf der Erschließungsarbeiten gestaltet. Deshalb fuhr er in die Gemeinden Norstedt, Olderup und Arlewatt – dorthin, wo die Bagger derzeit rollen und der Ausbau voranschreitet. Sabine Birkigt, Prokuristin der BBNG, erläuterte dem Bürgervorsteher die Einzelheiten. „Wir schließen jedes einzelne Haus mit Glasfaser ans Netz an“, erklärte sie in Norstedt und sagte auch, dass die BBNG dafür auf die Grundstücke der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer der Datenautobahn muss.

Hans-Christian Petersen aus Norstedt hat den gesamten Aufwand bereits hinter sich, sein Anschluss wurde vergangene Woche fertig gestellt. Und darüber ist er sehr froh: „Anfangs hatte ich wirklich Sorge um unseren Vorgarten, den wir liebevoll angelegt haben“, berichtete er über seine Bedenken mit Blick auf die notwendigen Erdarbeiten. Die Bedenken waren jedoch unbegründet: „Wo die Arbeiten auf dem Grundstück stattgefunden haben, sieht man gar nicht. Die Kabel wurden unterirdisch verlegt. Nur an der Stelle, wo die Hausanschlüsse durch die Hauswand gezogen werden, musste ein kleines Loch ausgehoben werden.“ Die von der BBNG beauftragten Firmen seien „sehr darauf bedacht gewesen, dass es zu keinen Beschädigungen in den Vorgärten kommt“. Als er am Abend nach Hause kam, habe er zunächst gedacht, dass die Arbeiten noch gar nicht durchgeführt worden seien. „Dabei war schon alles fertig“, sagte der zukünftige Breitbandnetznutzer erfreut.

Für die BBNG ist es nicht der erste Ort, in dem eifrig in ihrem Namen gebuddelt wird. Die Gesellschaft greift bei jedem neuen Abschnitt auf Firmen zurück, mit denen sie bereits gute Erfahrungen gemacht hat. „Wir wissen, dass natürlich immer Skepsis vorherrscht, wenn Bauarbeiten anstehen. Keiner möchte noch Wochen später Spuren davon sehen, sondern einfach nur das schnelle Netz nutzen. Und weil das so ist, gehen wir mit größter Sorgfalt vor. In Norstedt, Arlewatt und Olderup, unseren derzeitigen Ausbaugebieten, sind unsere Kunden mit dem Ausbau hinsichtlich Tempo und Qualität der Arbeiten in den Straßen und in den Vorgärten bis in die Häuser hinein positiv beeindruckt“, so Sabine Birkigt.

Das kann Thomas Carstensen, Bürgermeister von Olderup, bestätigen: „Der Breitbandausbau ist als Tiefbaumaßnahme in unserer Gemeinde sauber und ordentlich von Statten gegangen. Das System der wöchentlichen Baubesprechungen ließ ein Fenster für größere Abweichungen gar nicht aufkommen.“ Die wenigen Beschwerden, die mehr auf Unwissenheit und Ungeduld als auf Tatsachen beruht hätten, seien in der jeweils folgenden Woche abgestellt oder abgearbeitet worden.

Der Besuch in Arlewatt machte Peter Empen deutlich, wie sach- und fachgerecht der Ausbau erfolgt. Bürgermeisterin Silke Clausen beobachtet die Arbeiten direkt vor ihrer Haustür und ist erfreut mit dem Fortschritt: „Wenn die Arbeiten an einer Straße fertig sind, erkennt man kaum noch Spuren der Baustelle – und falls doch, dann sind es eher Verbesserungen zum vorherigen Zustand“, sagt sie schmunzelnd.

Nach den Gesprächen war Bürgervorsteher Peter Empen beruhigt, das mit dem Netzausbau in Schobüll kein Ärger für die Anlieger drohe. „Wenn der Ausbau wie in Norstedt, Arlewatt und Olderup abläuft, muss auch in Schobüll niemand Angst um seinen Vorgarten haben. Die beteiligten Firmen arbeiten sehr gewissenhaft und ordentlich“, sagte er. Und Sabine Birgkit ergänzte: „Wir haben mittlerweile mehr als 1000 Hausanschlüsse für das Breitbandnetz in Nordfriesland installiert. Mit dieser Routine werden wir auch die Häuser in Schobüll reibungslos erschließen.“

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erstellt am 19.Nov.2016 | 11:30 Uhr

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