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Husumer Nachrichten

10. Dezember 2016 | 23:32 Uhr

Süderstapel : Die Eider wird gerockt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Das Musikfestival „Rock an der Eider“ bietet zwölf Stunden Programm mit 16 Bands und Künstlern aus dem In- und Ausland.

Darauf haben die Fans ein ganzes Jahr gewartet – und am Sonnabend (13.) ist es wieder so weit: Pünktlich um 14 Uhr startet das große Süderstapeler Musikfestival „Rock an der Eider“. Das Programm ist mit 16 Musik-Acts wieder vollbepackt und endet erst am Sonntagmorgen – nach zwölf Stunden – um 2 Uhr.

Auf zwei Bühnen präsentiert der Verein Kunst und Kultur für Stapel nach unermüdlicher Vorarbeit eine bunte Mischung für alle Generationen. Und: der Eintritt ist wie immer frei. So viel verrät der Vereins-Vorsitzende Stefan Wölk vorab schon einmal: „Wir haben ganz unterschiedliche Musikstile zusammengestellt und Bands aus Nah und Fern eingeladen. “ Auf die gute Mischung komme es an, und so gibt es auch Soul, Folk, Indie, Pop, Rap, Beatboxing, Funk und Crossover auf die Ohren.

Eröffnet wird das Festival vom vereinseigenen Rock-Chor. Als erste Band erobert danach die Kopenhagener Band D/troit die Bühne mit nordischem, kräftigem Soul. Im Wechsel folgt ein zwölfstündiges Musikprogramm auf zwei Bühnen. Zwischendurch lädt der Percussionskünstler „Cla:s The Spoonman“ aus Hildesheim die Festivalbesucher zum gemeinsamen Musikmachen ein. Gemeinsam mit dem Kieler Beatboxer Shinigami präsentiert er außerdem selbstentwickelte Musikstücke, die am Vortag bei einem Percussion- und Beatboxing-Workshop mit Kindern und Jugendlichen eingeübt wurden. Neben handgemachter Musik gibt es auf dem Festival gemütliche Plätze am Eiderstrand, hausgemachte Snacks, Cocktails und vieles mehr. Die Verpflegungsmeile übernimmt der Verein in Eigenregie, um das Festival zu finanzieren. Für die kleinen Musikfreunde hat der Verein ein Rahmenprogramm mit Mal- und Bastelecke, Tattoo- und Maskenstudio sowie Wasserspiele der Jugendfeuerwehr organisiert.

„Mit dem Festival am Eiderstrand will Kunst und Kultur für Stapel generationenübergreifend Lust auf Live-Musik machen“, erzählt Birthe Dierks, die seit Anbeginn an kräftig mit organisiert. „Mit Vergnügen und Tatendrang wird das Festival von 120 Köpfen und ebenso vielen starken Schultern ehrenamtlich realisiert. Unterstützung erhält der Verein von den Gemeinden Norder- und Süderstapel, dem Amt Kropp-Stapelholm, den Freiwilligen Feuerwehren, der Jugendfeuerwehr, von Privatleuten und Unternehmen, den Dorfbewohnern und allen Besuchern, die am Festivaltag dabei sind.“ Stefan Wölk lädt Interessierte zum Stapeler Festivalspektakel ein: „Unser Festival ist ein gewachsenes Gemeinschaftsprojekt, das richtig viel Spaß macht. Über Spenden und Unterstützung jeder Art freut sich der Verein – damit Stapel rockt.“

Das Programm im Überblick:

14 Uhr Eröffnung & Rock-Chor

14.20 Uhr D/troit (nordischer Soul aus Kopenhagen)

15.05 Uhr Kommando Kant (Punkrock/Indierock aus Hamburg & Husum)

15.45 Uhr Cla:s the Spoonman & Shinigami mit Spoonies & Beaties

16.15 Uhr HerzLichT (Singer-Songwriter René Albinus mit Band aus Dithmarschen)

16.50 Uhr Platzhalter (Indie mit Tanzpotenzial aus Husum)

17.35 Uhr Land in Sicht (Rock/Pop aus Niebüll & Hamburg)

18.15 Uhr La Confianza (Crossover/ Rock/ Rap aus Bayern)

19.15 Uhr Faber (Folk/Singer-Songwriter/ Punk aus Zürich)

20.15 Uhr Die Springer (Pop/Rock aus Bayern)

21.15 Uhr Salamanda (Neokrautpop aus Flensburg)

22.10 Uhr Beatboxing & Percussion-Session mit Shinigami & Cla:s the Spoonman

22.20 Uhr Freddy Fischer & His Cosmic Rocktime Band (Disco/Schlager/Funk aus Berlin)

23.20 Uhr John Allen & The Black Pages (Singer-Songwriter/Folk/Country/Punk/Americana aus Hamburg)

0.20 Uhr Kytes (frischer Rock-Elektro-Sound aus München)

2 Uhr Ende der Veranstaltung

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