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Husumer Nachrichten

05. Dezember 2016 | 17:45 Uhr

Hallig Langeness : Der Schafstall ist längst Kult

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Bands Versengold, Godewind und Tears for Beers setzten den Schlusspunkt und die diesjährige Reihe „Kultur auf den Halligen“.

Das war ein Abschluss nach Maß. Gleich drei Konzerte krönten das Finale der diesjährigen Veranstaltungsreihe „Kultur auf den Halligen“. Organisator Malte Jochimsen sowie Schafstall-Chef und Kröger Gerd Karau zeigten sich mit der Resonanz auf die bisherigen 78 Konzerte in neun Jahren überaus zufrieden. „Dass sich der Schafstall mit seinen Konzerten zu einer echten Kultstätte entwickeln würde, hatten wir anfangs nicht zu hoffen gewagt“, sagen die beiden erfreut. So rockten an drei Tagen die Gruppen Versengold, Godewind und Tears for Beers nacheinander noch einmal richtig ab.

Die Fünf von Versengold hatten mit ihrem Folk-Rock die Konzertbesucher sofort auf ihrer Seite. Selbst auf der nächtlichen Rückfahrt an Bord der MS „Seeadler“ zum Festland nach Schlüttsiel unterhielten sie die Gäste noch mit ihrer fetzigen Musik.

Danach hatte Godewind ein echtes Heimspiel. Die vier Musiker aus der Region verwöhnten ihre Fans mit Liedern auf Plattdeutsch, boten dabei aber auch einen musikalischen Querschnitt durch die verschiedenen Genres. Mal Rock ’n’ Roll, mal Folk, aber auch Balladen wie die von den „Ursprüngen“ des Pharisäers oder dem Untergang Rungholts – alles hatten die Musiker in ihrem Repertoire. Bei all diesen Liedern waren die Langeneßer Urgesteine Fiede Nissen (der ehemalige Postschiffer) und Frerk Johannsen begeistert dabei.

Für den endgültigen Abschluss sorgte die Band Tears for Beers. Dabei vergoss das Quintett keine Träne für ein Bier, sondern bot Folk-Musik vom Feinsten. In der Tradition der legendären Musik der irischen Band Dubliners – angetreten mit Bass, Gitarre, Banjo, Mandoline und Schlagzeug – entwickelte sich der Nachmittag zu einem wahren Folk-Highlight auf der Hallig.

Ende September wird der Schafstall wieder seiner eigentlichen Bestimmung zugeführt – als Winterquartier der Kühe und Schafe, die dann im Frühjahr kommenden Jahres auf die Weide zurückkehren.

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