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Husumer Nachrichten

07. Dezember 2016 | 11:45 Uhr

35. Husumer Hafentage : Der Aufbau steht

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Seit Anfang der Woche wurden Buden und Bühnen hochgezogen – jetzt kann der Startschuss für das große Volksfest fallen.

Leinen los! Heute beginnen die Husumer Hafentage – und die Veranstalter haben alles dafür getan, dass auch die 35. Auflage dem Ruf als größten und beliebtesten Volksfest an der Westküste gerecht wird. Schon am Sonntag wurden die Vorbereitungen begonnen, Pläne für den Aufbau der Stände gemacht und deren Lage auf der Meile mit silberfarbendem Klebeband markiert. Die stolze Zahl von 150 Ausstellern wollte sinnreich auf den 14.000 Quadratmetern Veranstaltungsfläche untergebracht sein – und nicht immer passt da alles: „Manche nehmen es mit den Abmessungen nicht so genau“, sagt Peter Becker, der Chef der Messegesellschaft, die in diesem Jahr erstmals als Veranstalter fungiert. Doch während es bei den Ständen in der Messehalle meist nur um zehn bis 15 Zentimeter „Überlänge“ ginge, sei hier auch mal großzügig ein Meter mehr genutzt worden als vorgegeben. Oder ein Anlieger hat seine Terrasse seit vergangenem Jahr erweitert, was im Plan noch nicht verzeichnet war und plötzlich zu einer „Doppelbelegung“ führte. Aber alles keine Probleme, die sich nicht vom Team um Projektleiter Joachim Sternbeck und Meilen-Manager Wilfried Bossen lösen ließen.

„Es ist aber schon was anderes, hier im öffentlichen Raum zu arbeiten als in der Messehalle, die man Abends abschließen kann“, so Becker weiter. So mussten auch diverse Laternen und Fahrradständer dem Meilen-Aufbau weichen – und natürlich war trotz des Hinweisschildes auf den Abbau an einem Ständer trotzdem ein Fahrrad angeschlossen. Dieser wurde dann mitsamt Rad aus dem Verkehr gezogen.

Das Messe-Team organisierte auch die Stromversorgung der einzelnen Buden – in diesem Jahr sogar mit direkt angeschlossenen Zählern. Hier konnte der mit den Stadtwerken vereinbarte Messe-Tarif genutzt werden – „und es fließt grüner Strom“. Natürlich konnten die Angehörigen des Messe-Teams nicht alles selbst machen. „Viele Arbeiten wurden an Dienstleister vergeben – wie etwa der Bühnen-Aufbau. Drei von vier Bühnen errichtete die Firma Stonehenge, die schon eine lange Hafentage-Erfahrung aufweisen kann. Überhaupt sind es oft bekannte Gesichter, die jedes Jahr wieder auftauchen – nicht nur bei den Schaustellern, sondern auch bei den Dienstleistern. „Wo immer es möglich ist, versuchen wir, Kräfte aus der Region dafür zu gewinnen“, sagt Becker. Denn schließlich sei ja auch die Messegesellschaft regional verwurzelt.

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erstellt am 03.Aug.2016 | 07:00 Uhr

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