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Husumer Nachrichten

11. Dezember 2016 | 15:01 Uhr

Mit dem Motorrad in den Graben : Dank Ersthelfern überlebt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Dem Einsatz von Ersthelfern ist es zu verdanken, dass ein Motorradfahrer einen Unfall bei Schwabstedt überlebt hat. Der 62-Jährige war mit seiner Maschine von der Straße abgekommen und von ihr begraben worden.

Gegen 15 Uhr kam ein 62-jähriger Nordfriese am 13. September auf der L 38 zwischen Schwabstedt-Lehmsiek und Winnert mit seinem Motorroller aus unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab. Augenzeugen gibt es nicht – dafür beherzte Ersthelfer, die ohne zu Zögern zupackten und eine absolut präzise Notfallmeldung über den Notruf abgaben. In Gemeinschaftsarbeit wurde von den Ersthelfern das schwere Motorrad von dem Schwerstverletzten – der darunter begraben war - gehoben. Danach begannen sie sofort mit der Versorgung des Verletzten. Schnell war die Schwabstedter Feuerwehr vor Ort und die Aktiven begannen mit der Reanimation, die eintreffenden Rettungskräfte setzten die Behandlung fort. Bei nahezu 30 Grade Hitze sorgte die Feuerwehr mit großen Decken für den notwendigen Schatten beim langen Kampf um das Überleben.

Lebensgefährlich verletzt wurde der 62-Jährige schließlich mit dem Rettungshubschrauber in das Traumazentrum einer Schwerpunktklinik verlegt. Zuvor mussten Mitglieder der Feuerwehr mit Kettensägen einen Zugang zum Landeplatz des Hubschraubers sägen. Streifenwagen sperrten die L 38 längere Zeit voll. Zur Klärung des Unfallherganges forderte die Polizei einen Dekra-Sachverständigen aus Dithmarschen an.

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erstellt am 14.Sep.2016 | 20:00 Uhr

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