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Husumer Nachrichten

21. Februar 2017 | 04:25 Uhr

Friedrichstadt : Besucher-Rekord bei Lampionfest

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Tausende Gäste feierten am Wochenende in Friedrichstadt. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war wieder der Bootskorso.

Hinsichtlich der Besucherzahlen gibt es unterschiedliche Einschätzungen. Aber zwischen etwa 20.000 und mehr als 25.000 Besucher sind wohl zum diesjährigen Stadtfest nach Friedrichstadt gekommen. Und die meisten waren sich einig: Ein rundherum gelungenes Fest.

Diese Einschätzung teilt auch Friedrichstadts Tourismus-Chefin Anke Stecher, die die seit 1985 bestehenden dreitägigen „Friedrichstädter Festtage“ 2013 übernommen hatte und in „Friedrichstädter Lampiontage“ umtaufte. Sie arbeitete jetzt zum vierten Mal als in leitender Funktion und zog am Sonntagabend positive Bilanz: „Ich bin sehr zufrieden mit dem diesjährigen Fest – und es gab im Gegensatz zum Vorjahr keine großen Wetterkapriolen. Am Sonnabend, der ja immer unser Haupt-Festtag ist, hatten wir viel Sonnenschein und abends konnten unsere vielen Tausend Besucher von den Grachten-Ufern aus einen absolut tollen Lampionkorso verfolgen. Ich muss sagen, wir hatten absolut hochkarätige Boote dabei – und wir haben einen der schönsten Lampionkorsos gesehen, der im Übrigen auch sehr lang war.“ Durch die Länge des Korsos konnte das 20-minütige Feuerwerk auch erst eine halbe Stunde später beginnen. „Aber unsere Besucher haben gut durchgehalten“, so Stecher.

Ein Höhepunkt war wieder das Motorrad des Bremers Ingenieurs Michael Schikora, das im Gegensatz zu den Vorjahren auch wieder eine kräftige Wasserfontäne hinlegte. Anja Andersen, die gemeinsam mit Anke Stecher in die Stadtfestplanung und Organisation eingebunden war, ertrug die kräftige Fontänen-Dusche einigermaßen gefasst.

Das bunte Treiben auf dem historischen Marktplatz und dem benachbarten grünen Markt sowie in den Nebenstraßen dauerte bis 1.30 Uhr, im Festzelt auf dem Holmertorplatz ging es bis 5 Uhr weiter. Wer mochte, konnte dann auch ohne Schlaf gleich weitermachen – denn auf dem Stadtfeld startete am Sonntagmorgen um 6 Uhr ein großer Flohmarkt.

Der Gottesdienst musste wegen des Regens in die St.-Christopherus-Kirche verlegt werden. Die Predigt hielt Pastor Christoph Sassenhagen. Auf der großen Marktplatz-Bühne sorgten Die Andersons am Freitagabend für Hochstimmung, am Samstagabend rockten dann die MoveManiaXX Tausende von Feiernden.

Während des Tages bot die „R.SH-Familienwelt“ ein buntes Bühnenprogramm. Beim Shantywettbewerb, an dem sechs Chöre teilnahmen, belegten die „Förde-Möwen“ aus Kiel den 1. Platz und dürfen sich über 5000 Euro von der Firma Küstennebel freuen. Platz 2 geht an die Treene-Skipper, die mit 300 Euro vom Tourismusverein Friedrichstadt belohnt wurden.

Als sehr schwierig zeigte sich die Bewertung der 20 am Korso teilnehmenden, fantasievoll gestalteten Boote, wie Anke Stecher berichtet: „Diese nahm zur einen Hälfte eine Jury vor, die an unterschiedlichen Stellen platziert war. Und zur anderen Hälfte unser Publikum, das die verteilten Stimmzettel ausfüllte. Wir hatten viele gute Boote. Ganze sechs Punkte trennten den ersten Platz vom zweiten.“ Platz eins für das Boot unter dem Motto „Märchen“, das Hänsel und Gretel zeigt. Gewonnen hat damit Hannelore Zastrow aus Friedrichstadt. Platz zwei geht, knapp dahinter, an das Boot mit dem Motto „König der Löwen“ von Familie Traute Rapatt. Platz drie belegte die Vorjahressiegerin Diane Grunow, die diesmal die Abordnung „Neptun und Gefolge“ aufs Wasser geschickt hatte.

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