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Husumer Nachrichten

11. Dezember 2016 | 12:56 Uhr

Neue Grundstücke : Bauherren müssen geduldig bleiben

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Schritt für Schritt wird die Bürokratie für das Husumer Baugebiet Hockensbüll abgewickelt. Doch die Vermarktung der Grundstücke kann 2016 noch nicht beginnen.

Folgt das Stadtverordnetenkollegium der Empfehlung des Umwelt- und Planungsausschusses, haben künftige Bauherren im Gebiet Hockensbüll die freie Wahl: zwischen Mauerwerk, Putz und Holz für Häuser, Nebengebäude und Garagen. Alles sei zulässig, erklärt Bauamtsleiter Jörg Schlindwein. Beim Putz wünschen sich die Stadtpolitiker „helle Pastelltöne bis hin zu Weiß – beim Klinker sind auch Rottöne erlaubt“, ergänzt Schlindwein. Naturbelassenes Holz ist nach seinen Angaben von dieser Festsetzung ausgenommen. Über die Gestaltung der Außenwände war aufgrund eines entsprechenden Antrages der CDU-Fraktion im Ausschuss nochmals diskutiert worden – bis dann alle kontroversen Standpunkte in diesen Kompromissvorschlag gemündet sind und damit einem einstimmigen Votum – auch für die gesamte Satzung – nichts mehr im Weg stand.

Gibt es ebenfalls grünes Licht aus der Stadtvertretung, endet die Beteiligung der Gremien für Husums neues Baugebiet Hockensbüll und die Bekanntmachung kann vorbereitet werden: Anfang/Mitte November ist die Veröffentlichung des Bauplans (B-Plan) 83 vorgesehen.

Zurzeit liegen die Pläne zur Erschließung des Gebietes im Innenministerium zur Genehmigung vor. Erst wenn diese erteilt ist, können die Aufträge für die etwa zwei Millionen Euro teure Erschließung ausgeschrieben werden. Dabei geht es um eine Fläche von etwa 4,2 Hektar im nördlichen Bereich des insgesamt etwa 5,9 Hektar großen Geländes – davon sind etwa 4,7 Hektar für die Baunutzung ausgewiesen –, auf der die Stadt Grundstücke für etwa 14 Einfamilien-, 13 Doppel- und 15 Reihenhäuser anbieten möchte. Dazu kommen etwa fünf Gebäude, die sowohl als Doppel- oder als Mini-Mehrfamilienhaus entwickelt werden sollen. Der südliche Bereich von etwa 1,3 Hektar befindet sich im Eigentum der Gewoba: Die Wohnungsbaugenossenschaft hat bereits Häuser errichten lassen – sie plant mit etwa 85 Wohnungen und Geschossbauweise.

Wann mit dem Verkauf der städtischen Grundstücke begonnen werden kann, steht noch nicht fest. Hoffen darf aber auch ein Bauamtsleiter: „Im Laufe des nächsten Jahres“ nennt Schlindwein ein Zeitfenster. Ob dann 2017 bereits in einzelnen Bereichen gebaut werden kann, möchte er jedoch nicht versprechen.

Die Erstellung eines Terminplans, was wann in Sachen Hockensbüll geschehen wird, hat das Team des städtischen Bauamtes als Arbeitsauftrag aus dem Ausschuss erhalten – gemäß eines entsprechenden Antrages der Wählergemeinschaft Husum, für den die Mehrheit die Hand gehoben hatte.

Einstimmig ist in der Sitzung des Gremiums außerdem der Entwurf für den Bebauungsplan 88 für die frühere Adresse der Volkshochschule Husum in der Theodor-Storm-Straße, der öffentlich ausgelegt werden muss, gebilligt worden: Auf dem 3500 Quadratmeter großen Areal lässt die Gewoba drei Gebäude mit 23 Wohnungen errichten.

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erstellt am 05.Okt.2016 | 14:00 Uhr

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