zur Navigation springen

Husumer Nachrichten

28. September 2016 | 07:09 Uhr

Wohnungsmangel : Bauen: Jetzt soll es in Husum los gehen.

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

In Husum sollen über 200 neue Wohnungen entstehen: Wo und wann, verrät Bauamtsleiter Jörg Schlindwein.

Was sich in Husum verändert – und was nicht. In loser Folge beschäftigen sich die Husumer Nachrichten in dieser Serie mit der Frage, wo sich in der Storm-Stadt etwas tut und mit welchen Baustellen sich die Husumer seit Jahren beschäftigen. Diesmal fällt der Blick auf den Wohnungsbau.

In Husum wird gebaut. Und das ist auch gut so, denn der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum ist – allen Unkenrufen über den demografischen Wandel zum Trotz – ungebrochen hoch. Umso besser, dass sich jetzt auch Lösungen für ein paar Flächen abzeichnen, um die es zuletzt doch sehr ruhig geworden war.

Das gilt auch für das Areal der alten Osterhusumer Schule am Trommelberg. „Da sind wir uns mit dem Investor einig“, erläutert Bauamtsleiter Jörg Schlindwein beim Pressegespräch im Rathaus. 56 Wohneinheiten sollen hier entstehen. Das einzige, was noch fehle, sei die Unterschrift der Wohnprojektgruppe Statthus, die ihrerseits die alte Schule übernehmen und optional ein weiteres Gebäude im Norden des Trommelberges errichten will. Nach Jahre langen Verhandlungen hofft Schlindwein jetzt auf einen baldigen Abschluss.

Als Wohngebiet möchte die Stadt gern auch das Gelände des früheren Lidl-Marktes am Mauweg entwickeln. „Da stehen wir in Kaufverhandlungen“, sagt der Bauamts-Chef. Entstehen sollen hier Einfamilien- und Doppelhäuser. Wie das aussehen könnte, fasst Schlindwein in ebenso dürren wie klaren Worten zusammen: „Straße rein und Kreis rum.“ Für städtebauliche Highlights sei dort nicht genügend Platz vorhanden. Wenn alles gut geht, rechnet er mit einem Entwurfs- und Auslegungsbeschluss noch in diesem Jahr. Auf dem Zettel stehen rund 40 Wohneinheiten. Das Thema wird am Mittwoch, 21. September, ab 17 Uhr, auch im Bauausschuss (Rathaus, Raum 025) behandelt.

So gut wie abgeschlossen sind laut Verwaltung die Verhandlungen mit der Gewoba hinsichtlich des alten Volkshochschul-Geländes in der Theodor-Storm-Straße. Dass alles ein bisschen gedauert hat, ist sicher auch dem Umstand geschuldet, dass die Gewoba derzeit viele Baustellen hat – und das nicht nur in Husum. Auf einstigen VHS-Gelände sollen – passend zum Umfeld – 23 Wohnungen gehobener Ausstattung entstehen. Die gemeinsame Zufahrt zum Wohnkomplex sowie die dahinter liegenden Hauke-Haien-Senioren-Wohnanlage wird nach Westen verlegt. Die großen Bäume bleiben stehen, und was herunter genommen werden muss, wird an anderer Stelle ersetzt, versichert der Bauamtsleiter.

Bewegung kommt auch in die Diskussion um das Gelände der früheren Iven-Agßen-Schule in Rödemis. Nachdem die Frage der Dachform geklärt werden konnte (wir berichteten), geht es jetzt um die Feinabstimmung des Konzeptes. „Auch da sind wir mit der Gewoba im Gespräch“, sagt Schlindwein und rechnet noch im Laufe dieses Jahres mit abschließenden Ergebnissen. Einen zeitlichen Verzug sieht der Bauamtsleiter nicht. „Wir arbeiten in genau dem Tempo, dass die Gewoba uns vorgibt.“

Und last but not least scheint sich nun auch eine Lösung für das Gelände der abgerissenen Irene-Thordsen-Kongresshalle abzuzeichnen. Der hatten bislang schwierige Eigentumsverhältnisse im Wege gestanden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen