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Husumer Nachrichten

08. Dezember 2016 | 05:19 Uhr

„Beluga II“ im Husumer Hafen : Auf Kurs gegen Ölbohrungen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Greenpeace protestiert entlang der Nordseeküste gegen geplante Ölbohrungen im Wattenmeer. Besucher haben an verschiedenen Stationen die Chance, das Segelschiff „Beluga II“ zu besichtigen.

Egal, wo die „Beluga II“ anlegt, sie zieht die Blicke auf sich. Und das soll sie auch, denn das 33 Meter lange Greenpeace-Segelschiff ist unterwegs, um gegen geplante Bohrungen des Ölkonzerns Dea im Nationalpark Wattenmeer zu protestieren. 20 Millionen Tonnen Öl vermutet Dea unter der Nordsee und will an vier Stellen vor Dithmarschen und Cuxhaven Vorkommen erkunden. Genehmigt sind die aber Pläne noch nicht.

Seit Freitag liegt der Zweimaster im Husumer Binnenhafen. An Bord sind acht ehrenamtliche Aktivisten und die vierköpfige Schiffscrew. Bis Sonnabend-Abend gibt es in Husum die Möglichkeit, das Plattboden-Schiff zu besichtigen. „Kommen sie mit“, sagt Patrick Spies und lädt zehn Neugierige ein zur Erkundungstour. Der Greenpeace-Aktivist beantwortet geduldig alle Fragen und lässt die Besucher einen Blick auf die Brücke werfen. Im Laderaum macht er mit einer Bild-Dokumentation deutlich, dass ein Ölunfall das Ökosystem des Wattenmeeres massiv schädigen würde. „Ölbohrungen im Nationalpark – das darf nicht sein. Wir fordern die zuständigen Umweltminister in Schleswig-Holstein und Niedersachsen auf, das zu verhindern“, erklärt Sprecherin Lisa Maria Otte. In den nächsten Tagen steuert die Beluga II auch Föhr, Amrum und Sylt an.

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erstellt am 14.Aug.2016 | 10:00 Uhr

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