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Husumer Nachrichten

07. Dezember 2016 | 09:44 Uhr

Große Zahlen im Finanzausschuss : Auf die Stadt kommen hohe Ausgaben zu

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Finanzausschuss Bredstedt berät den Haushalt 2017. Die dicksten Posten sind die Sanierung des Freibades mit 250.000 Euro und anstehende Straßensanierungen. Auch der Tunnel in der Flensburger Straße bleibt Thema.

In der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses der Stadt Bredstedt legten die Mitglieder die wichtigsten Eckdaten für den Haushalt 2017 fest. „Endgültig beraten wird er am 11. Januar, die Stadtvertretung stimmt dann am 26. Januar darüber ab“, kündigte der Vorsitzende Kay-Peter Christophersen an. Kämmerer Stefan Hems riss die wichtigsten Punkte im Haushalt an. „Im Bereich Personal werden wir für das Freibad eine zweite Reinigungskraft sowie eine weitere Badeaufsicht brauchen. Das Auswahlverfahren läuft. Wenn ich Zahlen habe, werde ich sie einarbeiten“, so Hems. Im kommenden Jahr wird die Ersatzbeschaffung eines Einsatzfahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr Bredstedt nötig. Noch fehlt der Antrag der Wehr dazu. Im städtischen Rentnerwohnheim in der Theodor-Storm-Straße stehen Küchenerneuerungen an. Für das Freibad werden einige Anschaffungen fällig, wie beispielsweise Spielgeräte, ein Klettergerüst oder ein Sonnensegel. Hierfür müssten wohl, so Hems, 38.000 Euro ausreichen. Teurer werde allerdings die Sanierung des Sprungbeckens. „Ein Fachbüro ist dabei, ein Angebot zu erstellen. Mit 250.000 Euro müssen wir wohl rechnen. Doch es gibt ein Förderprogramm, aus dem Mittel bis zu 50 Prozent zu erwarten sind. Der Antrag wird bis zum Jahresende gestellt werden müssen, damit er greift “, so Hems.

Ein großer Posten werde für die Sanierung der Nordseestraße erforderlich. Dazu wird es am Dienstag (6.) eine Anliegerversammlung geben. Rund 720.000 Euro seien im Haushalt einzuplanen. Vorsorglich müsse auch an die Erschließung des Gebietes der ehemaligen BGS-Wohnungen gedacht werden und an die Sanierung der Bahnunterführungen Flensburger Straße sowie Dörpumer Straße. „Wenn wir die Unterführungen Eins zu Eins haben wollen, übernimmt das die Bahn. Gewollt ist aber, den Tunnel Flensburger Straße breiter auszubauen“, so Hems. Dafür gebe es dann aber wiederum bis zu 70 Prozent Fördermittel. Vorgesehen sei dann für den Wohnmobil-Stellplatz die Installation einer Stromtankstelle sowie der Ausbau der Umkleidekabine.

Eigentlich, so Hems, müsste auch die Kunststoff-Tartanbahn an der BGS-Halle erneuert werden. Geschätzt würde das Projekt 75.000 Euro kosten. „Ich glaube, die Investition steht in keinem Verhältnis, da die Anlage kaum noch genutzt wird, für Wettbewerbe gar nicht mehr. Wir in der CDU-Fraktion meinen, dass der Standort an der Sporthalle der Gemeinschaftsschule in der Süderstraße gestärkt werden sollte. Dort steht eine Top-Bahn zur Verfügung“, erklärte Mitglied Christian Schmidt. „Wir sehen das auch so“, ergänzte der Vorsitzende (für die SPD). „Dann werde ich den Posten streichen“, bekräftigte Hems.

Was ihm noch auf den Nägeln brannte, war eine Bestandsaufnahme der Gehwege im gesamten Stadtgebiet. „Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht, entdeckt viele Absackungen und große Dellen, die besonders für Senioren oder Rollstuhl- und Rollator-Nutzer zur Falle werden können. Es hat auch schon Unfälle gegeben“, erläuterte Hems. Ich rege an, dass das die Bauhofmitarbeiter machen“, erklärte Dr. Edgar Techow (CDU). „Wir sollten auch den Seniorenbeirat mit einschalten“, so Monika Neuenfeldt-Petersen als Vertreterin.







BU:







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