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Husumer Nachrichten

03. Dezember 2016 | 07:50 Uhr

DLRG in St. Peter Ording : Alarm am Strand: Kiter aus der See gerettet

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Ein Kitesurfer treibt bei starker Strömung ab. Seine Angehörigen rufen die Rettungskräfte.

St. Peter-Ording | Die St. Peteraner Retter sind für ihre Gemeinde unverzichtbar – sie kommen aber auch nicht zur Ruhe. Nachdem sie am vergangenen Donnerstag zu einem Einsatz ausgerückt waren und eine Urlauberin von einer Sandbank retten mussten, gab es am Sonnabend erneut Alarm. Der Anlass für den 20. Einsatz in diesem Jahr: Bei einem Kitesurfer war auf dem Wasser eine der Leinen seines Gefährts gerissen.

Der Sportler trieb bei starker Strömung sehr rasch in Richtung Westerhever ab. Angehörige wählten um kurz nach 11 Uhr den Notruf. Die St. Peteraner DLRG rückte mit zwei Fahrzeugen und zwei Rettungsbooten aus. Parallel dazu wurde die St. Peteraner Feuerwehr alarmiert, die sich gerade auf einer Übung in einer der Kliniken befand und mit vier Fahrzeugen, 17 Einsatzkräften und dem Luftkissen-Rettungsboot an den Abschnitt Ording Nord eilte.

Zusätzlich zum Rettungswagen wurde auch der in St. Peter-Ording stationierte gelbe Rettungshubschrauber „Northern Rescue 01“ mit Notarzt und kompletter Crew alarmiert. Der knallgelbe Luftretter mit der auffälligen leuchtend-roten „Nase“ landete am Strand, Notarzt und Rettungsteam versorgten den verletzten Kitesurfer, der anschließend in eine Klinik verlegt wurde. „Alle haben auch diesmal wieder gut zusammengearbeitet“, fasste Wehrführer Norbert Bies am Ende des anderthalbstündigen Einsatzes zusammen.

Die DLRG St. Peter wurde im Oktober für ihren großen ehrenamtlichen Einsatz mit dem „dm-Helferherz“ ausgezeichnet, dotiert ist diese Auszeichnung der Drogerie-Kette mit 1000 Euro. Im Auftrage des Rettungsdienstes nimmt die DLRG als „First Responder“ in jenen Fällen die Erstversorgung vor, in denen Rettungsmittel nicht zeitgerecht vor Ort sind – die Hilfsfrist (Eintreffen des Rettungsdienstes am Einsatzort) beträgt landesweit 12 Minuten ab Eingang der Notrufmeldung in der Leitstelle.

Im Gegensatz zu den übrigen zehn Kreisen Schleswig-Holsteins nimmt Nordfriesland den Rettungsdienst mit eigenen Fahrzeugen und eigenem Personal wahr (Ausnahme Insel Sylt, dort ist es das DRK).
 

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erstellt am 20.Nov.2016 | 14:19 Uhr

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