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Husumer Nachrichten

04. Dezember 2016 | 23:27 Uhr

Traditionsfest aufgewertet : 2017 drei Tage Pfingstmarkt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Gemeinderat Schwabstedt will den Pfingstmarkt auf drei Tage verlängern. Bereits nächstes Jahr soll Sonnabend, Sonntag und Montag gefeiert werden. Außerdem beginnen die Vorbereitungen für das Dorfjubiläum 2018.

Rundum in der Region – beispielsweise in Garding, St. Peter-Ording oder Lunden – sind viele Traditionsfeste verschwunden. Schwabstedts bekannter Pfingstmarkt hat sich dagegen wacker gehalten. Bereits einmal hat Bürgermeister Jürgen Meyer (FDP) auf diesen Umstand hingewiesen und angeregt, das zweitägige Ereignis auf drei Fest-Tage zu verlängern. Dazu wird der Pfingstsonnabend mit einbezogen. In der jüngsten Gemeinderats-Sitzung fällte das mit zehn von 13 Kommunalpolitikern tagende Gremium dazu einen einstimmigen Beschluss. Diskutiert wurden dann Ideen für zusätzliche Events – für Hubschrauber-Rundflüge liegt bereits ein Angebot vor. Veranstalter des beliebten Pfingstmarktes, der neben der bunten Meile allerlei weitere Angebote bereithält, ist die Gemeinde Schwabstedt.

Zur Sperrung des Weges Nr. 1 im Ortsteil Lehmsiek führte Bürgermeister Meyer aus, „dass Beiträge für eine Herrichtung des Weges nur bei einem Neuaufbau von den Anwohnern gefordert werden können“. Auf Beschluss des Gemeinderates soll der Weg aber aus Kostengründen nicht hergerichtet werden. Zur Zeit kann die Gemeinde kein neues Baugebiet ausweisen, weil sie auf die durch den Kreis als mögliches Baugebiet ausgewiesenen Flächen keinen Zugriff hat.

Vorsitzender Gerd Delle (CDU) berichtete aus dem Ausschuss für Soziales, Jugend und Kultur, dass ein Seniorenbeirat gebildet werden soll. Nach holprigen Start läuft die Arbeit des Jugendpflegers gut. Anette Herrig (CDU) merkte an, „dass Sitzungen der Gemeinde besser auf andere Großveranstaltungen im Dorf abgestimmt werden sollten“. Zur Annahme einer Spende im Rahmen von Crowdfunding für die Badestelle durch den Bürgermeister sieht die Hauptsatzung eine Wertgrenze von 3000 Euro vor. Tatsächlich sind Spenden in der unerwarteten Höhe von 9111 Euro eingegangen. Der Gemeinderat genehmigte einstimmig die Annahme – und beschloss den Erlass der Satzung für Sondervermögen für die Kameradschaftspflege der Freiwilligen Feuerwehr.

Finanzausschuss-Vorsitzender Wolfgang Gottschlich (FDP) teilte mit, dass der Hundesteuersatz nicht den Vorgaben des Landes für Bedarfsempfänger-Gemeinden entspricht. Die Gemeinde ist nämlich weiterhin nicht in der Lage, den Haushalt auszugleichen und wird angehalten, ihre Einsparmöglichkeiten auszuschöpfen. Ein Antrag auf Einrichtung eines Hundespielplatzes liegt vor. Die Gemeindevertretung übertrug die Prüfung dieser Angelegenheit einstimmig dem Sozialausschuss.

Für die Veranstaltung der 750-Jahr-Feier liegen Angebote für ein Symposium mit acht bis neun Vorträgen von Prof. Dr. Oliver Auge (rund 3000 Euro) und für eine mittelalterliche Reitershow von Carsten Delle (Kosten 2500 bis 3000 Euro) vor. Es wurde ausführlich über den grundsätzlichen Aufbau der Feier (eintägige Veranstaltung oder Veranstaltung über einen längeren Zeitraum) und deren Kosten diskutiert. Der Arbeitskreis favorisiert bisher eine zusammenhängende Festwoche mit weiteren vereinzelten Veranstaltungen über das Jahr verteilt. Der Gemeinderat beschloss, für das Symposium und die Reitershow im Haushalt 2018 zusammen 6000 Euro einzuplanen.

Meyer teilte mit, dass das Gesundheitsamt die Raumluft im Kindergarten messen wird. Auf Antrag beschloss das Gremium einstimmig einen Zuschuss zum Laternelaufen in Höhe von 200 Euro. Das Sprachcafé ist ein Treffpunkt für Kirchspielbewohner und Flüchtlinge, der mittlerweile auch von Flüchtlingen aus Friedrichstadt und Stapelholm besucht wird. Acht ehrenamtliche Helfer kümmern sich um die Organisation und tragen zum Teil auch privat die Kosten. Mittlerweile spendet auch schon die Kirche für den Treffpunkt. Der Gemeinderat bewilligte 500 Euro Zuschuss.


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