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Holsteinischer Courier

05. Dezember 2016 | 19:48 Uhr

Tierpark : Zweite Jagd auf Pikachu und Co.

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Am kommenden Freitag öffnet der Tierpark erneut am Abend seine Pforten extra für die Handy-Spieler. Diesmal gibt es ein Gewinnspiel.

Neumünster | Nach dem großen Erfolg am vergangenen Freitag geht die Pokémon-Jagd im Tierpark nun in die zweite Runde. Am kommenden Freitag, 26. August, sind alle Fans des Handyspiels zum Fangen von Pikachu, Bisasam, Schiggy, Geowaz und Co. eingeladen. Dafür öffnet der Tierpark von 19 bis 21 Uhr extra die Türen. Der Eintritt kostet 3 Euro. Jahres- und Mitgliedskarten haben während der Sonderaktion keine Gültigkeit. Die Tierhäuser und begehbaren Anlagen bleiben geschlossen.

Hintergrund: Viele der 721 bislang bekannten Pokémon-Monster verstecken sich zwischen Eisbärgehege und Affenhaus. Diesmal hat sich der Tierpark mit einem Neumünsteraner Spieleladen zusammengetan. Gemeinsam wird den Besuchern die Möglichkeit geboten, an einem interaktiven Gewinnspiel teilzunehmen, bei dem es einige Preise zu gewinnen gibt.

„Auf dem Tierpark-Gelände können sich die Spieler sicher auf den Besucherwegen bewegen. Hier stört zur Pokémon-Jagd kein Straßenverkehr, und die großen und kleinen Spieler können sich ganz auf die kleinen virtuellen Taschenmonster konzentrieren“, sagt Tierpark-Chefin Verena Kaspari, die das Spiel auch selbst auf ihrem Handy geladen hat.

Der Tierpark will außerdem dafür sorgen, dass sogenannte Lockmodule an den 15 „Pokéstops“ angebracht werden. „Das erhöht die Chancen auf eine erfolgreiche Pokémon-Jagd“, erklärt Verena Kaspari.

Das Bistrorant hat an dem Abend geöffnet. Im Gastronomie- sowie im Zooshop-Bereich werden extra Handy-Ladestationen angeboten, damit schwache Akkus schnell wieder spielfähig werden.

An die Besucher appelliert Verena Kaspari, sich angemessen zu verhalten: „Gerne stellt der Tierpark sein Gelände mit den zahlreichen Pokéstops und der Arena für die Spieler zur Verfügung und vertraut darauf, dass alle Besucher sich an diesem Abend, wie beim letzten Event auch, vernünftig verhalten.“

Bedenken, dass ein solches Event die Ruhe der Tierpark-Bewohner stören könnte, weist die Tierpark-Chefin als unbegründet zurück. „Wie bereits bei der letzten Sonderöffnung werden alle Tiere routinemäßig abends in ihren Stall gebracht. Die wenigen Tiere, die auch nachts auf ihren Außenanlagen bleiben, haben ausreichende Rückzugsmöglichkeiten. Außerdem wird Fachpersonal während der gesamten Veranstaltung anwesend sein“, sagt sie.

Die Einnahmen aus der Sonderöffnung fließen in die Umgestaltung des ehemaligen Wolfsgeheges zur neuen Mähnenwolf-Anlage.

Am vergangenen Freitag kamen mehr als 600 Besucher zwischen 3 und 65 Jahren zur Pokémon-Jagd in den Tierpark, die meisten in kleinen Gruppen mit stetigem Blick auf ihre Displays (der Courier berichtete). Sie brachten der Einrichtung Einnahmen von mehr als 1800 Euro.


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erstellt am 19.Aug.2016 | 09:00 Uhr

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