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Holsteinischer Courier

08. Dezember 2016 | 01:22 Uhr

Baumfällung : Zu gefährlich: Bäume am Flugplatz gefällt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bei Sturm drohen Fichten auf den Weg zu kippen. Viele Bäume sind bereits umgebrochen.

Neumünster | Radfahrer stiegen erstaunt ab: Auf dem Wanderweg am Ende der Stettiner Straße Richtung Flugplatz    war eine große Maschine im Einsatz.

Der „Prozessor“ – eine Holzvollernte-Maschine – sägte im Minutentakt einen Baum nach dem anderen um. „Dieses kleine Waldstück muss aus Sicherheitsgründen gefällt werden“, sagte Dietrich Busch. Der komplette Nadelholzbestand muss beseitigt werden. Denn viele Bäume – es handelt sich um Rot- und Sitkafichten – sind bereits umgestürzt, drohen zu kippen oder sind durch starke Winde oder Sturm bereits ihrer Krone „enthauptet“ worden. „Fichten sind Flachwurzler, die sind beim nächsten starken Sturm fällig. Dann kippen sie um – und wenn dann gerade eine Mutter mit Kind, ein Hundebesitzer oder sonst irgendjemand vorbeigeht, dann ist das zu gefährlich“, so Busch. Außerdem ist neben dem PSV-Sportplatz am Wanderweg die Einflugschneise für Segelflieger und kleine Motorflieger.

Daher rückte Forstwirt Danny Mundt von der Holzhandel-Firma Jorkisch aus Daldorf an mit seinem „Harvester“, der rollenden Erntemaschine, an. Die Stämme wurden fixiert, der Baum unten abgesägt und die langen Stücke in handliches Format zerlegt. „Das sind etwa 0,8 Hektar und etwa 130 Festmeter“, schätzte der Forstwirt.

Baumfällarbeiten wurden bereits in den vergangenen drei Wochen zwischen Autobahn, Hahnknüll und Stadtwald sowie im Böckler-Schulwald erledigt. Es stehen noch Baumfällungen zwischen Ehndorfer Straße und Kläranlage und auf kleineren Stücken an. Zur Stadt gehören etwa 400 Hektar Waldfläche, sagte Busch.

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erstellt am 24.Nov.2016 | 08:00 Uhr

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