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Holsten-Galerie : Wolfgang Kubicki stellte sich den Bürgerfragen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Spitzenkandidat der FDP für die Landtagswahl diskutierte mit Besuchern in der Holsten-Galerie. Im Fokus stand das Thema Bildung.

Neumünster | „Warum macht Politik in Schleswig-Holstein Spaß?“, fragte Wolfgang Kubicki (65) – und knapp 100 Besucher wollten am Dienstagabend mit dem Spitzenkandidaten der FDP für die Landtagswahl über dieses Thema diskutieren. Bei dem offenen Gespräch im Gastronomie-Bereich der Holsten-Galerie beschäftigte die Bürger besonders das Thema Bildung.

Zunächst ging der stellvertretende FDP-Parteichef und Fraktionschef im Landtag auf die Punkte Abschiebung, Bildung und (digitale) Verkehrsinfrastruktur ein. „Diese Komponenten sind zentral wichtig für Schleswig-Holstein“, betonte er und wandte sich dann den Bürgern zu und eröffnete die Fragerunde mit einer Spitze gegen den stellvertretenden SPD-Chef Ralf Stegner: „Sie können alles sagen, was Sie wollen, ich bin das gewohnt aus dem Landtag. Schlimmer als Ralf Stegner können Sie wohl kaum sein.“

Ulf Eichler, Lehrer an der Gemeinschaftsschule Brachenfeld, hob die schlechte finanzielle Situation an Schulen hervor und fragte den Politiker: „Was würden Sie zur Verbesserung tun?“ Kubicki verwies darauf, dass mehr Geld nicht alles sei und die Qualität der Lehre gesteigert werden müsse. Zufrieden war der Lehrer mit der Antwort nicht: „Mir fehlte ein konkreter Inhalt. Auf die finanzielle Situation ist er gar nicht eingegangen.“

Ein anderer Bürger wollte wissen: „Was wollen Sie für die Förderung der Schulen unterhalb des gymnasialen Niveaus tun?“ Kubicki wolle unter anderem dafür sorgen, dass Erstklässler beim Schuleintritt in etwa auf gleichem Sprachniveau seien. Außerdem stehe er für Leistungsförderung, denn: „Wettbewerb ist wichtig.“

Applaus erntete der Liberale für seine Aussage: „Der Einzelhandel braucht flexible Öffnungszeiten, um mit dem Onlinehandel zu konkurrieren.“ Neben öffentlichen Stellungnahmen pro FDP und Lob für Kubicki gab es unter den Besuchern auch andere Stimmen. So bemängelte der Besucher Peter Bolz aus Kleinkummerfeld etwa: „Ich hätte mir im Antwortspektrum von Herrn Kubicki mehr konkrete Vorschläge gewünscht, die auf unsere Region ausgerichtet sind. Ich sympathisiere mit der FDP und bin hergekommen, um Konkretes zu erfahren.“

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