zur Navigation springen

Holsteinischer Courier

11. Dezember 2016 | 05:13 Uhr

Grossharrie : Wirtschaftsminister Meyer besuchte die Wurstmacherei Woelke

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Zweimal im Jahr macht sich Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer auf den Weg, um hautnah vor Ort in den Handwerksbetrieben dabei zu sein.

Großharrie | Zweimal im Jahr macht sich Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer auf den Weg, um hautnah vor Ort in den Handwerksbetrieben dabei zu sein. Gestern stand unter anderem die Großharrier Wurstmacherei Woelke auf seiner Reiseroute.

Mit 31  466 Handwerksbetrieben mit rund 159  000 Mitarbeitern und 15  943 Lehrlingen hat das Handwerk in Schleswig-Holstein seinen festen Platz in Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei gibt es in der Lebensmittelindustrie wenig größere Betriebe. Handwerk und mittelständische Industriebetriebe bestimmen stattdessen das Bild und haben entsprechendes Gewicht.

Mitunter verschwimmen die Grenzen zwischen Handwerk und Industrie. „Spätestens, wenn es um Zertifizierungen und moderne Produktionsverfahren geht, setzen auch klassische Handwerksbetriebe auf industrielle Techniken“, erklärte Woelke-Geschäftsführer Thorsten Tischer. „Qualitätssicherung und nachvollziehbare Zertifizierungen gehören heute dazu, um die Betriebe zukunftssicher zu machen“, meinte er.

Die Besuche der Betriebe, wie gestern auch bei Feinwerkmechaniker Farias Bellmann in Neversdorf und bei Laas Metallbau in Trappenkamp, sind dem Minister wichtig. „Ich kann mir nur vor Ort ein Bild von den Sorgen und Nöten machen und verstehen, welche Rahmenbedingungen für den Erfolg der Betriebe geschaffen werden müssen,“, sagte Reinhard Meyer. „Großharries Wurstmacherei scheint auf dem richtigen Weg zu sein“, meinte Günther Stapelfeldt, Präsident der Handwerkskammer Lübeck, der den Minister mit weiteren Kammervertretern begleitete. Das Unternehmen stehe für die Sorgen, die viele Betriebe teilen. Dazu zähle die Suche nach einem Nachfolger ebenso wie neue Konzepte, um sich veränderten Märkten anpassen zu können, so Stapelfeldt. Nachdem das Unternehmen im Jahr 2012 ins Trudeln geraten war, scheint jetzt der Erfolg gesichert. 2013 arbeiteten noch 17, heute wieder 45 Mitarbeiter in der Wurstmacherei.

zur Startseite

von
erstellt am 28.Okt.2016 | 12:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen