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Holsteinischer Courier

03. Dezember 2016 | 10:46 Uhr

Grossenaspe : Wird der Radweg jetzt bald gebaut?

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Strecke zwischen Großenaspe und Bimöhlen wurde besichtigt. Der Knick kann wahrscheinlich versetzt werden.

Grossenaspe | Jahrzehntelang stand der Fahrradweg zwischen Großenaspe und Bimöhlen auf der Agenda der Gemeindevertretung. Nach den freigegebenen Landesmitteln könnte es jetzt mit dem Ausbau der rund vier Kilometer langen Strecke entlang der Kreisstraße 111 endlich losgehen. Doch der Zeitplan für das Vorhaben ist mehr als eng (der Courier berichtete).

Dennoch gab es für die Gemeinde jetzt bei einem Ortstermin mit der Unteren Naturschutzbehörde erste gute Neuigkeiten. Denn dem Wunsch der Gemeindevertreter, dass die Streckenführung aus Sicherheitsgründen auf ganzer Länge direkt an der Straße verlaufen soll, könnte stattgegeben werden.
„Nach der Besichtigung kam Frank Stordel als Mitarbeiter im Fachdienst für Naturschutz und Landschaftspflege beim Kreis Segeberg zu dem Schluss, dass eine Verlegung des kompletten Knicks auf einer Länge von rund 1,5 Kilometern sowie auch die damit einhergehende Umbettung des daneben liegenden Amtsgrabens grundsätzlich möglich sei“, erklärte der Vorsitzende des Planungs- und Maßnahmenausschusses, Bernd Konrad (CDU), auf Anfrage.

Notwendig sei für eine tatsächliche Zustimmung der Behörde jedoch noch ein Gutachten, in dem die biologischen Parameter, sprich der Einfluss auf die Tier- und Pflanzenwelt in dem Gelände, geprüft werden.

Sollten sich daraus jedoch keine Einschränkungen ergeben, könne wunschgemäß gebaut werden, erläuterte er weiter.

„Die Gemeinde hat nun alles getan, um das Projekt in Gang zu bringen. Nun hängt alles vom Planer sowie dem Fortgang des Ausschreibungs- und Genehmigungsverfahrens ab, auf das wir allerdings jetzt praktisch keinen Einfluss mehr haben“, führte Konrad aus.

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erstellt am 27.Okt.2016 | 08:30 Uhr

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