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Holsteinischer Courier

07. Dezember 2016 | 15:38 Uhr

Streifenwagen gerammt : Wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ein 22-jähriger Berliner war unter Drogen und ohne Führerschein unterwegs. Bei seiner Flucht vor den Beamten rammte er einen Streifenwagen.

Neumünster | Es waren filmreife Szenen, die sich am Montagabend in der Innenstadt abspielten. Ein 22-Jähriger aus Berlin wollte einer Polizeikontrolle entgehen und lieferte sich eine wilde Verfolgungsfahrt mit den Beamten. Nach rund 15 Minuten konnten die Polizisten den Mann festnehmen. Er stand unter Drogen und hatte keinen Führerschein.

Gegen 20.50 Uhr wollte eine Streifenwagenbesatzung des 1. Polizeireviers den Golf-Fahrer auf dem Sachsenring kontrollieren. Entsprechende Zeichen der Beamten ignorierte der Mann allerdings. Stattdessen fuhr er an der Kreuzung Sachsenring / Plöner Straße bei Rotlicht weiter und bog nach links in Richtung Innenstadt ab. Die Polizei fuhr hinterher.

Um sich der Kontrolle zu entziehen, fuhr er auf den AOK-Parkplatz an der Rudolf-Weißmann-Straße, versuchte die Beamten im Zick-Zack-Kurs abzuschütteln und rutschte mit seinem Wagen in eine Hecke. Die Beamten blockierten die Fahrbahn mit ihrem Streifenwagen. Der 22-Jährige zeigte sich aber auch davon unbeeindruckt, rammte den Polizeiwagen, wendete und raste zurück in Richtung Ringstraße. Dabei verlor er die Kontrolle über seinen Wagen, schleuderte nach links von der Fahrbahn und gegen ein parkendes Fahrzeug.

Der Mann versuchte daraufhin, zu Fuß zu flüchten, konnte jedoch kurz darauf von den Beamten auf einem Hinterhof festgenommen werden. Es stellte sich heraus, dass er keinen Führerschein hat und unter Drogen stand. Außerdem wurde festgestellt, dass der Berliner mit zwei Haftbefehlen wegen Körperverletzung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Fahndung ausgeschrieben war. Er wurde ins Gefängnis nach Kiel gebracht und wird sich nun wegen Begehung diverser Straftaten verantworten müssen, darunter Gefährdung des Straßenverkehrs, Sachbeschädigung, Nötigung und gefährliche Körperverletzung. An dem Streifenwagen und dem parkenden Fahrzeug entstanden Schäden von zusammen rund 10 000 Euro.

 

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erstellt am 19.Okt.2016 | 07:30 Uhr

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