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Holsteinischer Courier

23. Oktober 2014 | 03:39 Uhr

Handball-Oberliga : Wifts Gegner Norderstedt fühlt sich benachteiligt

vom

Schlusslicht beklagt bei seiner 32:34-Niederlage in Neumünster vermeintliche Fehlentscheidung.

Neumünster | Es zählte nicht zu den vermeintlich schönen Spielen, was den 330 Zuschauern in der KSV-Halle am Sonnabendabend in der Männerhandball-Oberliga zwischen der SG Wittorf/FTN und der HG Norderstedt geboten wurde. Aber, wie bereits eine alte Phrase es treffend sagt: Am Ende zählt nur das Ergebnis - und genau das lautete 34:32 (16:15) für Wift. Damit glichen die "Bären" ihr Konto aus (19:19 Punkte) und schippern als Tabellensiebter im ruhigen Fahrwasser.

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Das Tabellenschlusslicht Norderstedt leistete lange erhebliche Gegenwehr, spielte einen eigentümlichen Handball und machte es den Hausherren nicht leicht. "Ich hatte ja davor gewarnt, diesen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Und vor allem nach unserem starken Auftritt beim HSV Handball II war dies nun wieder eine ganz andere Nummer", sagte Wifts Trainer Peter Bente. Von Beginn an schienen die Neumünsteraner auf der Suche nach ihrer Form zu sein. Beide Mannschaften bewegten sich auf einem Level, die Tore fielen im gegenseitigen Wechsel. Erst mit dem Treffer zum 10:7 (15.) für Wittorf/FTN wurde der erste Abstand hergestellt, der mehr als zwei Tore betrug. Prompt wurde daraufhin Wifts Bennet Kretschmer in Manndeckung genommen. Ab der 21. Minute setzte Norderstedts Trainer Andreas Rastner sogar auf doppelte Manndeckung. Das 12:12 (24.) unterstrich, dass er damit so falsch nicht lag. Die 16:15-Pausenführung für die SG konnte Rastners Marschroute indes nicht verhindern.

Im zweiten Durchgang zeigten die Einheimischen zunächst endlich mal die Zähne, legten auf 20:16 vor (34.). Die Gäste nahmen fortan wieder zwei Mann an die kurze Leine, konnten ihren Rückstand aber nicht verkürzen. Bei den Hausherren wiederum fehlte der zündende Funke. Zwar hatte Wift das Spiel irgendwie in der Hand, doch es fehlte an Spritzigkeit, Spielwitz und Elan. Nach dem 27:23 (44.) wechselte Norderstedt den Torhüter und setzte damit einen neuen Impuls. Der Vier-Tore-Rückstand wurde abgebaut, beim 29:29 (54.) herrschte schon Riesenjubel auf der Gästebank. Doch daraus wurde kurze Zeit später Riesenfrust. Denn das Schiedsrichtergespann Marko Pio traschke/René Ratzmer wertete einen vermeintlichen Treffer für die Gäste nicht. In der 58. Minute wehrte Wift-Torhüter Timo Gabriel beim Stand von 31:30 den Versuch des erneuten Ausgleichs ab. Während die Norderstedter den Ball über der Linie sahen, entschieden sich die Referees nach Rücksprache dafür, dass ihrem Eindruck nach der Ball die Linie nicht überquert hätte, und ließen weiterspielen. Weder die Gästespieler noch Norderstedts Verantwortliche waren anschließend zu beruhigen. Die Unkonzentriertheit während der verbleibenden Spieldauer wurde seitens der SG Wittorf/FTN genutzt, um entscheidend auf 33:30 (59.) wegzuziehen und am Ende mit 34:32 die Partie für sich zu entscheiden.

Nach dem Abpfiff wurde seitens der Gäste heftig über die umstrittene Entscheidung diskutiert, bei Wift gab man sich gelassen. "Ich kann dazu nichts sagen, ich hatte genau in dem Moment meinen Blick woanders", zuckte Peter Bente mit den Schultern und analysierte: "Zum Glück war Thorben Plöhn in diesem doch schwierigen Spiel in den entscheidenden Momenten an der richtigen Stelle."

SG Wittorf/FTN (Tore in Klammern): Gabriel, Gera - Schmidtke (2), Kretschmer (3), Steffen (2 Siebenmeter), Maxhera (2), Binnewies, Rahn (4), Gau (1), Plöhn (6), Massannek (3), Plähn (2), Tomaschewski (9).

SR: Piotraschke/Ratzmer (Ratekau). - Zuschauer: 330. - Nächster Gegner: Dithmarschen LH (H/Freitag, 20 Uhr).

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von
erstellt am 25.Feb.2013 | 08:12 Uhr

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