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Holsteinischer Courier

05. Dezember 2016 | 05:37 Uhr

Wissensimpulse : Wie man fünf Kugeln zum Schwingen bringt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Thomas Baschab referierte in der Vortragsreihe Wissensimpulse vom sh:z vor 380 Besuchern in der Stadthalle über die Auswirkungen mentaler Stärke.

Neumünster | Mit halben Sachen gibt sich Thomas Baschab nicht zufrieden. „Ganz oder gar nicht – Entscheidungen treffen, Träume leben“, hieß dann auch das Thema, mit dem der Mental-Coach seine 380 Gäste am Dienstagabend in der Stadthalle unterhielt. Als vierter Referent der Vortragsreihe Wissensimpulse des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (sh:z) beleuchtete Thomas Baschab das Phänomen mentaler Stärke.

„Warum scheint manchen Menschen alles zu gelingen, anderen jedoch kaum etwas?“, fragte er ins Publikum. „Ganz einfach: Die Erfolgreichen spielen beim ,Fünf-Kugel-Spiel‘ mit allen fünf Kugeln“, klärte der Berater zahlreicher Spitzensportler seine Zuhörer auf und demonstrierte anhand eines Kugelstoßpendels die Wirkungsweise von Impuls- und Energieerhaltung. „Die Zögernden geben eine Kugel ins Spiel des Lebens“, sagte Baschab, „sie bekommen natürlich auch nur die Energie einer Kugel zurück. Ihr Vorteil ist, dass es nicht so laut kracht – wobei Krach für Ärger steht“, sagte der Bestsellerautor.

Umgekehrt sei es bei den Vier-Kugel-Spielern: viel Energie bei gleichzeitig großem Ärger. „Das schlechteste Spiel ist das ,Drei-Kugel-Spiel“‘, stellte Thomas Baschab klar. Das sei „der Zustand der nicht getroffenen Entscheidungen“. Drei-Kugel-Spieler verharren in ihrer Lebenssituation“, sagte der Mental-Coach. „Wie gut geht es da den Fünf-Kugel-Spielern. Alles was sie ins Spiel geben, kriegen sie wieder raus: Freude, Harmonie und Wohlklang“, sagte Thomas Baschab und setzte zum Beweis alle fünf Kugeln des Pendels in Bewegung. Kraftvoll schwangen sie lautlos hin und her. „Das Konzept ist einfach, die Durchführung oft schwer.“ Er wisse, dass das Leben nicht immer ein Fünf-Kugel-Spiel sei: „Es geht darum, den Anspruch zu haben. Nur wer alles gibt, erlangt mentale Stärke.“

Im zweiten Teil des Vortrags ging es um die Auswirkungen des Pygmalion-Effekts (subtile Übermittlung von Erwartungen beeinflussen die Leistungen) und der Telepathie. Für Thomas Baschab haben beide Phänomene Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. Positive Energie lasse sich durch Worte erzeugen, beschrieb er anhand von mikroskopischen Fotos des japanischen Wissenschaftlers Masaru Emoto.

Am Ende gab es langanhaltenden Applaus. Als nächster Referent spricht Theologe und Publizist Werner Tiki Küstermacher am 6. September über Glücksgefühle.
 

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erstellt am 07.Jul.2016 | 09:00 Uhr

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