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Holsteinischer Courier

09. Dezember 2016 | 16:41 Uhr

Holstenköste-Umfrage : Wie kommen Sie zur Köste und worauf freuen Sie sich besonders?

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Courier hörte sich bei Köstenbesuchern um – gibt es beliebte Ziele oder auch Kritik?

Neumünster | „Die Fahrt mit dem Riesenrad ist für mich und meinen Sohn Lennard (7) ein Muss, außerdem läuft meine Nichte Kjella (6) zum ersten Mal beim Bambini-Lauf mit“, sagt Henrik Hirsch (48) aus Ruthenberg. Vielleicht gehen er, sein Sohn und seine Mutter Barbara auch auf die Kindermeile am heutigen Sonnabend oder zum Flohmarkt am Sonntag. Die Köste findet er gut: „Man hat viele Bühnen zur Auswahl, die Atmosphäre ist schön.“ Nicht so schön findet er an der Köste die vielen herumliegenden Flaschen, vor allem nach dem Sonnabendabend. Zur Köste gelangt er problemlos – er radelt aus Ruthenberg auf den Großflecken.

„Donnerstagabend treffe ich mich traditionell mit Arbeitskollegen, dann gehe ich mit meinen Kindern Cosima (9) und Louis (13) spontan herum, genieße die Stimmung und das schöne Wetter und schaue so“, sagt Nicole Burmeister (39) aus Einfeld. Sie schaut sich den Holstenkösten-Lauf an und besucht wohl den Poetry-Slam am Teichufer. Sie lobt das Köstenticket: „Drei Euro hin und zurück und die Kinder sind gratis.“ Aber: „Eine Portion Pommes für 3 Euro, das ist nicht zum Satt-Essen.“

„Ich bin auf jeden Fall auf der Skateranlage, das ist zentral und mal was Anderes“, sagt Skater Fabian Berg (20) aus der Innenstadt, der nur fünf Minuten Fußweg zur Köste hat. Auf der Köste hat das Feiern mit Freunden die Priorität Nummer 1: „Die Stimmung ist ausgelassen.“ Von der Musik her bevorzugt er Electro, House und Black Music.

„Ich bin mit Freunden verabredet, dann ziehen wir über die Köste und bleiben da, wo die Stimmung am besten ist“, sagt Andrea Ehlers (53) aus der Böcklersiedlung. Ihr Sohn Ken (34) fährt mit seinen Söhnen Jonah (5) und Mika (2) Karussell und Riesenrad. Die Anreise war problemlos mit dem Auto: „Parkplatz vor Ort gefunden.“

„Ich komme bewusst am Freitagnachmittag, da ist noch nicht so viel Remmi-Demmi; abends wird das Publikum zu alkoholisiert. Ich freue mich auf Steak und Brötchen und auf die Lechschwaben“, sagt Wolfgang Kellotat (57) aus der Innenstadt. Er kommt zu Fuß auf die Köste.

„Mein Mann Marc startet die Köste mit dem Marsch der Jacoby-Gilde, dann treffen wir uns bei einem Freund und gehen ins Jolie’s“, sagt Sabine Spendig aus Tungendorf. Gerne besucht sie auch den Round-Table-Stand auf der Kieler Brücke auf einen Cocktail für den guten Zweck. Die Köste ist für sie ein Ort, um Leute entspannt zu treffen; sie kommt normalerweise mit dem Fahrrad – „und abends geht es mit dem Taxi zurück.“

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erstellt am 11.Jun.2016 | 14:00 Uhr

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