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Holsteinischer Courier

11. Dezember 2016 | 09:13 Uhr

Krogaspe : Wehrhaus: Der erste Plan liegt vor

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Das Jipp-Gebäude steht nicht zur Verfügung.

Krogaspe | Die Planungen für den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Krogaspe (der Courier berichtete) nehmen Formen an. Auf der Sitzung des Bau- und Wegeausschusses stellte Bürgermeister Nils Höfer (ADW) den ersten Vorentwurf vor.

Dieser weist neben der Fahrzeughalle einen Schulungsraum, ein Büro, Umkleiden für Männer und Frauen, sanitäre Anlagen sowie einen Reinigungsraum für kontaminierte Einsatzkleidung und einen Lagerraum auf. „Dieser Entwurf ist jedoch nicht der letzte Stand, sondern eine Idee, auf der wir die konkreten Planungen aufbauen können“, schickte er seinen Ausführungen voraus.
Da die Standortfrage – alter Sportplatz oder Trainingsplatz am Sporthus – noch nicht geklärt sei, sei der Entwurf außerdem so ausgelegt, dass er auf beide Gelände passe. Die Tendenz für den neuen Standort liege jedoch aus verkehrsrechtlichen Gründen auf dem alten Sportplatz. Die bisher ebenfalls diskutierte Alternative, das Jipp-Gebäude zu übernehmen, habe sich dagegen zerschlagen, da das Haus nicht mehr zum Verkauf stehe, teilte Höfer mit.

Der Feuerwehr soll der Plan nun auf deren Dienstversammlung im November vorgestellt werden. Die geschätzten Kosten für den Neubau wurden mit rund 480 000 Euro brutto benannt. Für die Finanzierung würde für die Gemeinde ein Kreditbedarf in Höhe von 338 000 Euro entstehen. Das bedeutet bei einer Laufzeit von 30 Jahren eine jährliche Belastung des Haushalts in Höhe von rund 16 000 Euro. „Das ist viel Geld und ein großer Brocken für die Gemeinde. Aber wir kommen um diese Investition nicht herum, wenn wir das Dorf zukunftsfähig weiterentwickeln wollen. Deshalb muss es das Ziel sein, die Kosten noch so weit wie möglich zu reduzieren“, lautete letztlich die einhellige Meinung unter den Ausschussmitgliedern. Geprüft werden sollen deshalb auch Fördermöglichkeiten, die unter Umständen aus der Aktivregion fließen könnten.

Um die großen Investitionen im Blick zu behalten, sollen außerdem zeitnah die Kosten für den anstehenden Umbau des Kindergartens von einem Architekten geschätzt werden.

Gut stehen die Chancen für das neue Baugebiet „Dohrkamp II“ (der Courier berichtete). „Hier fehlen noch einige Angaben über den Innenbereich. Doch dann dürfte laut Aussage der Landesplanung dem Vorhaben nichts mehr im Wege stehen“, erklärte Höfer.  

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erstellt am 29.Sep.2016 | 08:15 Uhr

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