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02. September 2014 | 08:44 Uhr

Warnstreik: Frühschicht bei Coca-Cola im Ausstand

vom

Neumünster | Warnstreik bei Coca-Cola: Rund 40 Mitarbeiter des US-Getränkeriesen haben gestern Morgen den Betrieb in der Niederlassung an der Gadelander Straße lahmgelegt.

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Nach Angeben der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) war damit fast die komplette Frühschicht dem Aufruf zum befristeten Ausstand gefolgt. Lediglich ein Fahrer habe am Morgen das Gelände mit Ware verlassen, sagte NGG-Sekretär Steffen Lübbert: "Aber nur aus Versehen, nach dem ersten Kunden ist er umgekehrt." Bei Cola an der Gadelander Straße arbeiten derzeit rund 120 Angestellte in drei Schichten.

Die streikenden Cola-Mitarbeiter waren zu einer zentralen Kundgebung in Hamburg gefahren, wo sie gemeinsam mit Kollegen aus den ebenfalls bestreikten Niederlassungen in Mölln, Lüneburg und Hamburg demonstrierten. Weitere Warnstreiks wollte Lübbert gestern nicht ausschließen. Denkbar sei aber auch, dass es nach einem Scheitern der nächsten Gesprächsrunde am 7. und 8. März bereits zur Urabstimmung über einen unbefristeten Streik komme. "Die Kollegen sind streikbereit", sagte der Gewerkschafter.

Die Cola-Mitarbeiter fordern in der laufenden Tarifrunde sechs Prozent mehr Lohn, eine Begrenzung von Werkverträgen und Leiharbeit sowie eine Beschäftigungssicherung für die Mitarbeiter. Der Gewerkschaft zufolge plant das Unternehmen, etwa 450 der derzeit 10 600 Cola-Beschäftigten in Deutschland zu entlassen.

Die Coca-Cola-Zentrale in Berlin zeigte sich gestern enttäuscht über den neuerlichen Warnstreik ihrer Mitarbeiter, da es bereits Annäherungen beider Seiten gebe. Die Gewerkschaft sollte die laufenden Gespräche "nicht unnötig mit Streikmaßnahmen belasten", sagte Cola-Vorstand Frank Molthan.

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von bl
erstellt am 28.Feb.2013 | 03:59 Uhr

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