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Nordpferd : Vorbereitungen liefen bis in die Nacht

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Heute um 10 Uhr öffnet die Messe in den Holstenhallen / Gestern hatten Aussteller und Veranstaltungsteam alle Hände voll zu tun

Neumünster | Wer etwas von Janne Ovens wollte, hörte gestern zunächst diesen Satz: „Einen Augenblick, ich bin gleich da!“ Einen Tag vor dem Start der elften Nordpferd war der Messeleiter an allen Ecken auf dem Gelände der Holstenhallen gefragt. Im Galopp tourte der 24-Jährige zwischen Stallungen, Veranstalterbüro, Regieraum und den acht Hallen hin und her. „Das ist heute der turbulenteste Tag, aber wir sind gut im Zeitplan“, erklärte Ovens.

Trubel herrschte überall. Die 270 Aussteller trafen nach und nach ein, beförderten ihre Ware zu ihren Standplätzen – wenn sie diese fanden. „Ich weiß nicht genau, wo ich nun hin soll“, erklärte eine Frau. Ein Mann reklamierte, dass seine Fläche zu klein bemessen wurde. Dahinter reihten sich Lieferanten mit Hubwagen ein, die möglichst zügig ihre Ladung loswerden wollten. Und dann war da noch der Aussteller, dessen Ware in Mannheim festsitzt, weil die Spedition sie einfach vergessen hatte. „Wir bekommen das alles hin. Die Atmosphäre ist trotz der Anspannung sehr herzlich und familiär. Und das Team mit rund 30 Helfern gibt sein Bestes. Das macht richtig Spaß“, so Ovens.

Doch nicht nur Reitsportartikel, Portraits von Pferden, Futtersäcke und Sprunghindernisse wurden bewegt, auch rund 100 Pferde mussten bereits gestern in den Stallungen der Holstenhallen untergebracht und versorgt werden. Über 200 werden es am Wochenende. Zuständig für ihr Wohlbefinden ist Stallmeisterin Lea Pohl. Die junge Frau aus der Nähe von Paderborn kümmerte sich gestern darum, dass die ankommenden Pferde in die richtigen Boxen kamen.

Währenddessen fand in Halle 1 die Generalprobe für die große Abendshow „Spirit – Im Labyrinth der Macht“ (heute und morgen jeweils um 19.30 Uhr) statt. Unter den strengen Augen von Autorin Birgit Wolf und Regisseurin Katrin Stolz übten Schauspieler und Pferde bis in die Nacht hinein. Frank Litzinger (Beleuchtung), Tobias Wiebels (Musik) und Maik Beiler (Ton) testeten ihre Technik.

Janne Ovens hofft, dass der Besucherrekord von 26  000 Gästen von der letzten Messe vor zwei Jahren geknackt wird: „Wir sind optimistisch. Schließlich ist die Nordpferd so groß wie nie.“ Geöffnet ist heute und morgen von 10 bis 19 Uhr und Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Eintritt: Erwachsene 11 Euro, Jugendliche bis 15 Jahre 8 Euro, Kinder bis 6 Jahre sind frei.

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erstellt am 21.Apr.2017 | 08:15 Uhr

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