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Holsteinischer Courier

26. September 2016 | 00:31 Uhr

Rickling : Vor 50 Jahren kamen die ersten Kinder

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Kita Rickling feiert mit einem Gottesdienst und buntem Programm ihr Jubiläum. Rückblick auf Kinderbetreuung im Wandel.

Rickling | Seit 50 Jahren toben jetzt kleine Mädchen und Jungen durch die Kindertagesstätte (Kita) in Rickling. Dieses Jubiläum soll am Sonntag, 25. September, groß gefeiert werden. Nach dem Erntedankgottesdienst (10.30 Uhr in der Dorfkirche) wird dazu ab 12 Uhr rund um die Einrichtung und das Gemeindehaus ein buntes Programm mit Spaß und Spiel für Groß und Klein angeboten.

„Wir hoffen, dass sich viele Einwohner und aktuelle Kinder mit ihren Eltern zu uns auf den Weg machen. Doch besonders freuen würde uns auch der Besuch von ehemaligen Kindern und Mitarbeitern, die sich einmal anschauen wollen, wie sich die Kita entwickelt hat“, warb die Kita-Leiterin Susanne Franzen (48) schon voller Vorfreude auf das Fest.

Bei der Eröffnung im September 1966 galt der gemeindliche Neubau als eine der modernsten Kitas seiner Zeit. Träger der Einrichtung ist seitdem die Kirchengemeinde. Betreut wurden zu Beginn rund 50 Kinder in zwei Gruppen. „Eine weitere Wohnung im Haus wurde von der damaligen Leiterin Gerda Thater bewohnt. Doch bereits in den 70er-Jahren wurde dieses Konzept aufgegeben, um für einen dritten Gruppenraum Platz zu schaffen“, berichtete Franzen.

Mit dem teilweisen Dachausbau im Jahr 1992 wurde Platz für je ein Leitungs- und Mitarbeiterzimmer sowie einem Lagerraum geschaffen. Im Jahr 1995 zog eine weitere Gruppe in das Gemeindehaus ein. Und als eine der ersten Kitas im Kreis richtete Rickling im Jahr 2000 eine Waldkindergruppe ein. „Der ‚Rabatzenhof‘ im Ricklinger Forst war zu der Zeit noch etwas ziemlich Neues. Aber auch sonst haben der Träger und die Gemeinde immer versucht, sich an den Bedürfnissen der Eltern zu orientieren. Deshalb wurde zum Beispiel bereits im Jahr 2006 eine Regelgruppe aufgelöst, um auch Kinder unter drei Jahren aufnehmen zu können“, erzählte die Leiterin.

Im Jahr 2012 hielten mit der ersten Krippengruppe (Kinder im Alter ab einem Jahr) dann auch die Kleinsten in der Kita Einzug. Und im vergangenen Jahr wurde der Bedarf an U3-Plätzen durch die Umwandlung einer Familiengruppe noch einmal angepasst. Im Zuge der fälligen Dachsanierung entstanden im Jahr 2014 außerdem ein Sprachförderraum und ein Besprechungszimmer sowie ein großer Bewegungsraum.

Zurzeit besuchen 76 Kinder die Einrichtung, in der insgesamt 78 Plätze zur Verfügung stehen. Betreut werden die sechs Gruppen von fünf Erzieherinnen sowie fünf sozialpädagogischen Assistentinnen. Zum Team gehören außerdem eine Auszubildende, eine Mitarbeiterin im Freiwilligen Sozialen Jahr, zwei Reinigungskräfte und ein Hausmeister. „In einem so großen Haus muss man sich gegenseitig stützen. Sonst kann man einpacken. Aber wir sind ein tolles Team, das super zusammenarbeitet“, erläuterte Susanne Franzen stolz.

Ebenso wichtig für die Einrichtung sei jedoch der Förderverein. „Insbesondere für das Außengelände hat dieser in den letzten Jahren viel geleistet. Aber natürlich sind immer einige ‚Baustellen‘ offen. Deshalb wäre es toll, wenn sich noch mehr Eltern in diesem Kreis engagieren würden“, lautete ihr Wunsch.

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