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Holsteinischer Courier

09. Dezember 2016 | 16:36 Uhr

Tungendorf : Volkshaus: Programm sichert Arbeit bis 2020

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bund verlängert Förderung und zahlt 30 000 Euro im Jahr. Stadt ist mit 10 000 Euro dabei

Neumünster | Das Bundesfamilienministerium legt ein neues Förderprogramm für die Mehrgenerationenhäuser wie das Volkshaus in Tungendorf auf, und die Diakonie Altholstein als Träger sowie die Stadt haben ihre Hausaufgaben gemacht.

Die Diakonie hat in einem förmlichen Verfahren ihr Interesse an einer weiteren Teilnahme an dem Bundesprogramm bekundet. Schließlich winken wie bisher Fördergelder in Höhe von 30  000 Euro pro Jahr. Die Stadt erbringt die geforderte Kofinanzierung von 10  000 Euro, indem sie das Volkshaus zu einem günstigen Preis an die Diakonie vermietet. Zudem gibt es eine Art Ausfallbürgschaft. Die Stadt sichert der Diakonie 15  000 Euro im Jahr zu, die aber mit anderen Fördermitteln verrechnet werden. Bislang komplett, die Stadt musste keinen Cent aufwenden.

Beide Vereinbarungen, die subventionierte Überlassung des Volkshauses und die Ausfallbürgschaft, liefen eigentlich bis 2019, sollen jetzt vorzeitig um ein Jahr bis zum Ende des Jahres 2020 verlängert werden. Das entspräche genau der Laufzeit des neuen Förderprogramms des Bundes.

Das Thema steht erstmals am Mittwoch, 17. August, auf der Tagesordnung des Seniorenbeirats und wird danach in den Ratsausschüssen beraten. Entscheiden muss die Ratsversammlung auf ihrer ersten Sitzung nach der Sommerpause am 27. September.

Die Förderrichtlinien des Bundes sehen vor, dass sich die jeweilige Kommune nicht nur – finanziell und ideell – zu ihrem Mehrgenerationenhaus bekennt, sondern dieses auch in ihre Planungen zum demografischen Wandel einbezieht. In Neumünster werden da offene Türen eingerannt.

„Das Mehrgenerationenhaus ist Treff für Jung und Alt im Stadtteil, hier wird generationenübergreifend gearbeitet“, sagt Romi Wietzke vom Seniorenbüro der Stadt. Die Nachbarschaftshilfe gebe es jetzt schon vor Ort, das ehrenamtliche Nachbarschaftscafé sei als Begegnungszentrum ganz wichtig. Und selbst Betreuungsangebote für Demenzkranke gibt es schon. Romi Wietzke: „Das Mehrgenerationenhaus muss sein Angebot gar nicht groß ändern. Die Grundausrichtung ist stimmig und bleibt auch so.“

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erstellt am 12.Aug.2016 | 08:00 Uhr

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