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Holsteinischer Courier

10. Dezember 2016 | 21:28 Uhr

Schüler im TBZ : Viertklässler lernten alles über Müll

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Informationsstände, Spiele und ein Theaterstück brachten Schülern die Abfalltrennung und -vermeidung näher.

Neumünster | Was passiert eigentlich mit dem Müll in unseren Tonnen, nachdem er abgeholt wurde? Dieser Frage gingen mehr als 500 Viertklässler im Technischen Betriebszentrum (TBZ) auf den Grund. Zwei Tage lang waren 27 vierte Klassen von zwölf Schulen zu Besuch an der Niebüller Straße. Diese sogenannten Praxis-Schultage werden seit 2008 veranstaltet und informieren Schüler zu den Themen Abfallvermeidung, -trennung und -recycling.

Marco Pemöller arbeitet in der Verwaltung des TBZ und erklärte, dass diese Aktion bei den Schülern gut ankomme: „Den Kindern macht es Spaß, und sie sind sehr interessiert, stellen Fragen und hören aufmerksam zu.“ Die Viertklässler bekamen aber auch wirklich viel zu sehen und zu erleben: Bei einem Abfall-Sortierspiel konnten sie ihre Kenntnisse zur Mülltrennung testen und lernen, dass Abfallvermeidung schon beim Einkaufen anfängt. Ein kleines Theaterstück, das an das Entsorgungskonzept der Stadt angelehnt ist, brachte ihnen das Thema anschaulich näher.

Zuletzt durften die Schüler noch auf den 36 Meter hohen Deponieberg klettern, der ihnen deutlich machte, wie viel 3,3 Millionen Tonnen Müll wirklich sind. „So mancher Schüler war von den Ausmaßen überrascht und konnte gar nicht glauben, dass der Berg aus Müll besteht“, sagte Marco Pemöller.

Spannend war natürlich auch das Müllfahrzeug, das die Schüler sich ganz genau angucken konnten. Der Fahrer Olaf Eichert erklärte, dass für die Veranstaltung immer das neueste Fahrzeug ausgesucht werde: „Dieser Müllwagen ist erst drei Monate alt. Die Kinder können vorne durch das Fahrerhaus klettern und die Höhe abschätzen. Sie wollen sehr viel wissen, das ist toll.“ Marco Pemöller betonte, dass die Aktion bei den Schülern ein Bewusstsein für Abfallvermeidung und Abfalltrennung herstelle: „Wenn die Kinder etwas davon mitnehmen, dann in jungen Jahren. Das sind die Kunden von morgen. Es ist nicht nur für uns gut, sondern vor allem für die Umwelt. Das ist das Wichtigste.“

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erstellt am 29.Sep.2016 | 08:30 Uhr

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