zur Navigation springen

Holsteinischer Courier

01. Oktober 2016 | 03:24 Uhr

Bönebüttel : Vier Brücken sollen geprüft werden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Es besteht keine akute Gefahr. Die Untersuchung kostet 20 000 Euro.

Bönebüttel | Die Gemeinde Bönebüttel muss tiefer in die Tasche greifen als gedacht. Vier Brücken in der Gemeinde müssen überprüft werden.

Vier Brücken, für die die Gemeinde zuständig ist, sorgten am Dienstag für eine Diskussion im Bauausschuss der Gemeinde. Wie Gundula Schuhmacher von der Neumünsteraner Verwaltung mitteilte, müssen die Brücken geprüft werden. Alle vier Bauwerke in der Gemeinde stammen aus den 1960er-Jahren. Für die Brücken im Tasdorfer Weg, im Brammerweg, im Mövenwischredder und im Sainredder gibt es weder eine Statik noch eine Dokumentation. „Nein, es besteht keine akute Gefahr, und auch die Gemeinde Böneüttel muss jetzt nicht sorgenvoll eine Blitzsanierung der Gemeindebrücken einleiten“, meinte Gundula Schuhmacher.

Zunächst einmal müssten die Brücken von einem Ingenieurbüro geprüft werden. Dazu müssen Bohrproben und eine Prüfung der Stahlarmierungen erfolgen. Außerdem entsprechen die Geländer nicht mehr dem Standard. Sie müssen heute mindestens 1,30 Meter hoch sein. „Sonst dürfen die Brücken nicht mehr von Radfahrern genutzt werden“, erklärte Gundula Schuhmacher. Wie sich in der Diskussion herausstellte, ist die Brücke im Tasdorfer Weg in den 1990er-Jahren einmal saniert worden, und es soll Unterlagen darüber geben. Ob das ausreicht, ist allerdings fraglich. Zumindest die Untersuchungen sollen im kommenden Jahr erfolgen. Allein hierfür muss die Gemeinde allerdings rund 20 000 Euro ausgeben.

Zur aktuellen Ortsentwicklung stellte Bauleitplaner Uwe Czierlinski Planänderungen für den alten Ortsteil Bönebüttel im Bebauungsplan Nummer 11 vor. Sechs neue Einfamilienhäuser könnten in der Gemeinde entstehen.

Außerdem sorgte ein Bürgeranliegen aus dem Bereich des Hasenredders für eine Überraschung. Die Bürger wünschen, dass auch die drei Stichwege in dem Wohnbereich in die vorhandene verkehrsberuhigte Zone einbezogen werden. Die Stichwege sind allerdings bereits Bestandteil der Zone. „Lediglich die Beschilderung ist wohl seinerzeit in Vergessenheit geraten“, meinte Bürgermeister Udo Runow. Das soll jetzt nachgeholt werden.  


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen