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Holsteinischer Courier

26. März 2017 | 11:23 Uhr

Blues und Boogie : Unverwechselbarer Blues in Perfektion

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Das Duo Georg Schroeter und Marc Breitfelder brachte mit dem Schlagzeuger Tim Engel am Freitagabend das Volkshaus zum Kochen.

Neumünster | Erstklassiger Blues und Boogie: Einen großartigen Abend bescherte das Duo Georg Schroeter & Marc Breitfelder mit dem Schlagzeuger Tim Engel (Bordesholm) dem Förderkreis Volkshaus Tungendorf und seinen Gästen am Freitagabend. Vor mehr als 130 Besuchern lieferten die drei Ausnahmemusiker im Saal einen Auftritt ab, dem es weder an Originalität noch an schweißtreibendem Rhythmus fehlte. Belohnt wurde dies mit zunehmend euphorischem Applaus sowie begeisterten Rufen und Pfiffen.

Mit ebenso gefühlvollem wie kraftvollem Klavierspiel und seiner unverwechselbaren Blues-Stimme wartete Georg Schroeter auf. Dabei verstand es der hervorragende Pianist, mit blitzenden Augen und rasantem Boogie-Woogie-Anschlag die Zuhörer binnen weniger Minuten für sich einzunehmen. Ebenfalls nicht entziehen konnte sich das Publikum einmal mehr der Faszination, die das außergewöhnliche, virtuose Mundharmonika-Spiel von Marc Breitfelder in sich trägt. Er beherrscht das „Mississippi Saxophone“ in einer Perfektion, die seinesgleichen sucht.

So nahm er die Zuhörer unter anderem mit auf eine musikalische „Reise um die Welt“, bei der er nicht nur einen Zug verblüffend realistisch wiedergab, sondern auch gleich noch die verschiedenen Aussichten auf Berg und Tal mitlieferte. Ebenfalls vom Publikum bejubelt wurden aber auch die Interpretationen der Klassiker „Cocaine“ von J. J. Cale und der „Hoochie Coochie Man“ aus der Feder von Willie Dixon.

Aufs Beste ergänzt wurde das kongeniale Zusammenspiel des vielfach preisgekrönten Duos, das sich nun bereits seit 30 Jahren dem Blues verschrieben hat, von Tim Engel. Dieser glänzte jedoch nicht nur als perfekter Rhythmusgeber, sondern brillierte ebenso mit einem Schlagzeugsolo, das den Zuhörern den Atem stocken ließ, bevor sie ihm frenetischen Beifall spendeten. Dieser hielt nach dem offiziellen Ende des Konzertes an, sodass die Drei auch um eine, mit „Amazing Grace“ selbstredend furiosen Zugabe nicht herumkamen.

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erstellt am 14.Mär.2017 | 08:02 Uhr

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