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Holsteinischer Courier

09. Dezember 2016 | 01:03 Uhr

Wasbek : Tennis als neues Ferienvergnügen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Beim Tennis-Sport-Clubs Wasbek machten Kinder und Jugendliche erste Erfahrungen mit Schläger und Ball. Einige Teilnehmer kamen extra aus Hamburg zum Urlaubstraining.

Wasbek | Hochbetrieb herrschte in den vergangenen Tagen auf der Tennisanlage des Tennis-Sport-Clubs Wasbek. Denn der Verein veranstaltete in dieser Woche wieder sein beliebtes „Tenniscamp für Daheimgebliebene“.

Unter der Leitung von Frank Stahl (61) übten 24 Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis 16 Jahren die Grundlagen des sogenannten weißen Sports.

Trainiert wurden Vorhand-, Rückhand- und der Ballaufschlag. Aber auch die Regeln des Spiels sowie der respektvolle Umgang mit dem „Gegner“ wurden vom Fachmann mit Ansporn und aufmunternden Scherzen vermittelt. „Wir sind erneut fast ausgebucht. Die Hälfte der Gruppe ist zum ersten Mal auf einem Tennisplatz. Die anderen kommen teils schon seit Jahren. Neben Wasbekern und Kindern aus der Umgebung sind mittlerweile sogar regelmäßig Hamburger dabei. Die legen ihren Ferienbesuch bei den Großeltern im Dorf extra so, dass sie am Camp teilnehmen können“, erzählte Stahl.

„Plopp, plopp, plopp“: Auf allen drei Plätzen flogen die Bälle mal mehr, mal weniger gekonnt über das Netz hin und her. Dabei gab es viel zu lachen, denn noch ging so mancher Schlag voll daneben. Dies tat dem Spaß an der Sache jedoch keinen Abbruch, denn der erfahrene Trainer verstand es, die Kinder immer wieder mit lockeren Sprüchen zu motivieren.

„Es ist super hier“, lautete deshalb auch das Urteil von Jonah (9), der eigentlich Fußball spielt und sich das erste Mal im Tennisspielen versuchte. Für Merle war das Sommercamp dagegen ein erweitertes Training, denn die 13-Jährige spielt schon seit drei Jahren im Wasbeker Verein. „Es macht einfach Spaß, den Ball zu lenken und immer ein bisschen besser zu werden“, erklärte sie.

Besonders beliebt waren in der Gruppe die Spiele, bei denen es zum Beispiel galt, mit einem gelungenen Return „Kronen“ zu sammeln oder „sein Leben zu retten“. Viel Gelächter gab es auch beim „Tennisschlägerspiel“. Hierbei galt es, den auf dem Boden stehenden Schläger des Nebenmannes aufzufangen, wenn dieser ihn auf Kommando loslässt.

„Die Kinder sollen sich bewegen und richtig austoben. Das kommt ja in heutiger Zeit häufig zu kurz. Aber in der Gruppe sind alle mit Eifer dabei. Die Anfänger lernen von den erfahreneren Spielern. Und das klappt in dieser Gruppe sehr gut“, zeigte sich auch Frank Stahl zufrieden mit seinen angehenden Tennis-Assen.

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