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Holsteinischer Courier

05. Dezember 2016 | 11:36 Uhr

Bordesholm : Stürmischer Abschied vom Lindenmarkt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Christine Hankel organisierte den Markt auf der Klosterinsel zum letzten Mal

Bordesholm | Gute Laune trotz Herbstwetters – das geht auf dem Lindenmarkt, den am Pfingstwochenende etwa 2000 Menschen besuchten. Zum 29. Mal und zum letzten Mal in Alleinregie organisierte Christine Hankel über Pfingsten auf der historischen Klosterinsel den dreitägigen Kunsthandwerkermarkt mit dem besonderen Ambiente. Für ihr ausdauerndes Engagement wurde sie vom Vorsitzenden des Kultur- und Verschönerungsvereins Bordesholmer Land, Reinhard Koglin, geehrt (der Courier berichtete).

Obwohl am Sonntag ohne Regenschirm beim Bummel über den Lindenplatz gar nichts ging, hielten die 32 Aussteller der Organisatorin die Treue. „Die Atmosphäre hier ist das Reizvolle, das findet man auf keinem anderen Markt. Dafür hat Christine Hankel wirklich ein gutes Händchen“, erklärte Friedhelm Röker, der regelmäßig aus Dänischenhagen anreist, um seine Arbeiten aus Holz und Stein anzubieten. „Auch wenn der finanzielle Gewinn, besonders bei diesem Wetter, nicht so hoch ausfällt, komme ich gerne und habe Spaß“, sagte der Künstler weiter.

Auch der Präsident des Kreises Rendsburg-Eckernförde, Lutz Clefsen, bedankte sich am Sonntag bei der 69-jährigen Christine Hankel herzlich: „Der Lindenmarkt ist ein echtes Kleinod, er ist eng mit ihrem Namen verbunden. Ich habe den Markt von Anbeginn miterlebt und finde, er trägt in erheblichem Maße zur Belebung des Ortes bei. Sie hat eine echte Gemeinschaft hier aufgebaut.“ Den Zusammenhalt schätzt unter anderem auch der Berliner Rolf Sturm, wie Christine Hankel lächelnd zu berichten weiß: „Er war 27 Mal dabei und ist damit der treueste Aussteller.“ Ob Keramikgeschirr, raffinierte Hüte, fantasievolle Bilder oder vor Ort geräucherter frischer Frisch: Hochwertig und handgemacht musste es sein, darauf hat Christine Hankel stets Wert gelegt. Genauso wie die Künstler war auch das musikalische Rahmenprogramm wieder handverlesen.

„Ich hoffe, dass sich Leute finden, die den Markt weiter führen“, meinte auch Bürgermeister Helmut Tiede, als er sich am Sonntag den Auftritt des Lene-Krämer-Trios anschaute. 


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