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Holsteinischer Courier

10. Dezember 2016 | 06:11 Uhr

Trakehner Hengstmarkt : Stolzer Sieger kommt aus Stendal

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In den Holstenhallen gab es großen Applaus für die junge Garde der Trakehner-Hengste.

Neumünster | Die Präsentation des Siegerhengstes beim Trakehner Hengstmarkt ist immer bewegend. Beim Auftritt von His Moment (von Millennium) kannte die Begeisterung der rund 2000 Besucher gestern Morgen in den Holstenhallen allerdings keine Grenzen mehr. Stehend applaudierten sie dem stolzen Sieger der Körung, zu der 36 Kandidaten angetreten waren. Insgesamt wurden in diesem Jahr 14 Hengste von der Körkommission als zukünftige Vererber ausgewählt.

Glücklich über den Erfolg zeigte sich auch sein Züchter Christian Röhl, dessen Stall in Stendal (Sachsen-Anhalt) beheimatet ist. „Schon als Fohlen war er etwas ganz Besonderes. Und er hat sein Versprechen gehalten“, erklärte Röhl voller Freude. Zum Reservesieger wurde Zauberreigen (von Rheinklang) von Dr. Elke Söchtig aus Elmarshausen in Hessen gekürt. Und die Staatsprämienstute Kosima (von Schwarzgold) wurde als Jahressiegerstute der Trakehnerzucht ausgezeichnet.

„Insgesamt hat der Körjahrgang die Vielfalt der Genetik gezeigt. Wir sind unserer Zuchttechnik, die Sportlichkeit und die typischen Merkmale der Rasse zusammenbringen soll, wieder einen Schritt näher gekommen. Dies ist gerade in einer geringen Population wie der der Trakehner von besonderer Bedeutung“, erklärte der Vorsitzende des Trakehner-Verbandes, Dr. Norbert Camp, zufrieden.

Schon am Vorabend hatten die rund 2500 Zuschauer des Gala-Abends Reit- und Dressurkunst vom Feinsten genossen. Unter anderem präsentierte dabei die französische Dressurreiterin Alizée Froment eine märchenhafte Freiheitsdressur. Die Jungzüchter ritten eine sehenswerte Quadrille in historischen Kostümen. Und unter dem Titel „Fluch der Karibik“ zeigte der Reitstall Losse aus Lohbarbek (Kreis Steinburg) ein abenteuerliches Schaubild.

„Was für ein Körpereinsatz. Schaut Euch diese jungen Reiter an. Das ist doch einen stürmischen Applaus wert“, feuerte Moderator Jan Tönjes das Publikum zudem bei der Vorstellung der jungen Reiter an. Und die Zuschauer in der vollbesetzten Halle folgten ihm willig. Mit Klatschen, Johlen, Pfiffen und Fußgetrappel leisteten sie ihren lautstarken Beitrag zum gelungenen Showabend, bei dem Reiter und Pferde zeigten, was sie drauf haben.

Im Anschluss an die Gala startete wieder die Trakehner-Party, die – so hieß es aus gut informierten Kreisen – bis in die frühen Morgenstunden dauerte.

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