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Holsteinischer Courier

03. Dezember 2016 | 03:32 Uhr

Neumünstrum : Stadtrat erschien zum offiziellen Antrittsbesuch

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Oliver Dörflinger informierte sich über die verschiedenen Firmen und Stationen auf dem Gelände an der Werderstraße.

Neumünster | Der Bürgermeister und die beiden Stadträte in Neumünstrum sind erst ganz frisch im Amt – doch gestern durften sie bereits ihren ersten politischen Kollegen durch die Kinderstadt führen. Stadtrat Oliver Dörflinger hatte seinen Antrittsbesuch angekündigt und war beeindruckt, was für ein tolles Projekt an der Werderstraße auf die Beine gestellt wurde.

Standesgemäß wurde Dörflinger von seinen jungen Gastgebern am Eingang empfangen und nach einer kurzen Begrüßung über das 1,5 Hektar große Gelände geführt. Ob Theater, Supermarkt oder Bücherei, der Kämmerer machte an jeder Station Halt und ließ sich von Bürgermeister Lasse Zöllner und den Stadträten Jakob Schüler und Hannah Gardthausen erklären, welche Arbeiten zu erledigen sind. „War der Job beim Neumünstrum-Boten begehrt?“, fragte Dörflinger mit Blick auf die jungen Pressemitarbeiter. „Begehrter als der bei der Müllabfuhr“, erwiderte Lasse Zöllner schmunzelnd.

Auch der kleine Tierpark in der Kinderstadt stieß bei Dörflinger auf Interesse. So ließ er sich von den Tierpflegern die Heuschrecken und Degus zeigen und den Unterschied zwischen Hasen und Kaninchen erklären.

Zurück im Rathaus informierte sich Dörflinger über die neu erlassenen Gesetze in Neumünstrum. Bürgermeister Lasse Zöllner erklärte, dass er als erstes für eine Lohnerhöhung gesorgt habe. Die Bewohner verdienen pro Stunde jetzt acht Münzter netto, zuvor waren es sechs. Die Steuern haben sich von zwei auf vier Münzter erhöht. Festgesetzt wurde auch die Gewerbesteuer. Sie muss von Selbstständigen sowie städtischen und privaten Unternehmen gezahlt werden und beträgt 20 Prozent der Tageseinnahmen.

„Haben Sie vielleicht eine Idee, was wir noch besser machen können“, fragte Lasse Zöllner den Profi nach den Erläuterungen ganz direkt. Doch Dörflinger sah kaum Änderungsbedarf. „Es ist unglaublich faszinierend, wie viel Bewegung in dieser Stadt ist. Ich sehe hier nichts, was nicht funktioniert. Wichtig ist auf jeden Fall, dass ihr dicht dran seid und eure Bewohner immer mit einbezieht, um das Ganze am Laufen zu halten.“

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erstellt am 28.Jul.2016 | 08:30 Uhr

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