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Holsteinischer Courier

07. Dezember 2016 | 11:45 Uhr

Böcklersiedlung : Stadt plant weiter ein Zentrum für Flüchtlinge

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

2017 müssen voraussichtlich weniger Flüchtlinge dauerhaft aufgenommen werden.

Neumünster | Die Zahl der Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung am Haart ist stark zurückgegangen. Wie viele Flüchtlinge die Stadt ab 2017 dauerhaft unterbringen muss, weiß sie immer noch nicht, aber sie hält am geplanten Zentrum für Flüchtlinge in der ehemaligen Hindenburg-Kaserne fest.

Das machte Thorben Pries, der Büroleiter von Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras, am Mittwoch auf der Stadtteilbeiratssitzung Böcklersiedlung/Bugenhagen in der Mensa der Hans-Böckler-Schule deutlich. Bund und Land geben keine Prognosen, mit welchen Flüchtlingszahlen 2017 zu rechnen ist, so Pries. Die Stadt kalkuliert aber bei den ihr zugewiesenen Flüchtlingen im kommenden Jahr nicht mehr mit 1400, sondern mit 1000 Menschen. Um flexibel reagieren zu können, sei das Zentrum aber für eine erste Aufnahme nötig. Doch derzeit hakt es. Die Stadt hat noch keinen Bescheid auf ihre Anträge an Land und Bund. Letzterer zahlt die Umbaukosten der ehemaligen Kasernentrakte, das Land übernimmt den Großteil der Betriebskosten. „Erst wenn beide Zusagen vorliegen, können wir die Ausschreibung für den Umbau starten“, sagte Pries und rechnet mit einer Bauzeit von etwa sechs Monaten.

Noch in diesem Jahr soll dagegen die Grünfläche an der Ecke Legienstraße/ Stegerwaldstraße hergerichtet werden. Stadtteilvorsteher Rolf Schaks erläuterte die Planungen des Fachdienstes Grünflächen, die vom Stadtteilbeirat befürwortet werden. Auf der Fläche sollen Rasen und Frühblüher gesät werden, dazu fünf Bäume, Blumeneschen und Magnolien, gepflanzt werden. Eine kleine Stelle wird gepflastert, damit dort eine Bank und ein Papierkorb aufgestellt werden können. Auf Anregung des Stadtteilbeirats soll es dort auch einen Spender für Hundekotbeutel geben.

Einig ist sich der Stadtteilbeirat Böcklersiedlung/Bugenhagen nach Absprache mit der Gleichstellungsbeauftragten Michaela Zöllner auch über den Namen für die neue Straße im Bereich des Bebauungsplans 173 „Südliche Wasbeker Straße“. Sie soll nach Marie Carstens benannt werden. Die Sozialdemokratin war 1919 die erste Ratsfrau im Neumünsteraner Rathaus.

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erstellt am 30.Sep.2016 | 08:30 Uhr

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