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Holsteinischer Courier

03. Dezember 2016 | 18:49 Uhr

Bussgeld droht : Stadt kontrolliert verstärkt Hundebesitzer in Wäldern

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Sollten Hundebesitzer wiederholt ohne angeleinte Vierbeiner angetroffen werden, droht ein Bußgeld.

Neumünster | Freilaufende Hunde in Wäldern, Parkanlagen oder in der Innenstadt sind für den kommunalen Ordnungs- und Verkehrsdienst der Stadt offenbar zunehmend ein Problem. Deshalb wollen die Mitarbeiter nun verstärkt Hundebesitzer an diesen Stellen kontrollieren.

„Aufgrund von Beschwerden haben wir festgestellt, dass vielen Haltern die geltenden Vorschriften und Pflichten zum Führen von Hunden nicht bewusst sind. Durch die Kontrollen wollen wir diese in erster Linie wieder in Erinnerung rufen“, sagt Michael Wolf vom kommunalen Ordnungsdienst. Laut Landeswaldgesetz müssen Hunde in Waldgebieten wie dem Brachenfelder Gehölz oder Stadtwald angeleint werden. Das neue Hundegesetz sieht zudem Leinenpflicht an Orten vor, an denen sich viele Menschen aufhalten, etwa in der Innenstadt oder in der Nähe von Einkaufszentren. „Wir wollen aufklären und präventiv tätig werden und nicht gleich mit der Gebührenkeule kommen“, betont Wolf. Allerdings: Sollten Hundebesitzer wiederholt ohne angeleinte Vierbeiner angetroffen werden, droht ein Bußgeld, dass laut Wolf nicht unter 50 Euro liegt.

Bei der Polizei liegen keine Beschwerden oder Anzeigen vor. „Das ist für uns überhaupt keine Baustelle“, sagt Polizeisprecher Sönke Hinrichs auf Nachfrage. Dennoch wollen Beamte den kommunalen Ordnungsdienst gegebenenfalls unterstützen. „Wir bieten unsere Hilfe bei den Kontrollen an, denn die Zusammenarbeit klappt ja gut“, sagt Hinrichs.

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erstellt am 08.Okt.2016 | 07:00 Uhr

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