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Holsteinischer Courier

08. Dezember 2016 | 23:08 Uhr

Table-Kicker-Cup : Spaß pur beim etwas anderen Fußball

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Oldies des FC Torpedo behielten beim Table-Kicker Cup die Nerven . Zwölf Teams erspielten beim Spaßturnier 2000 Euro für den guten Zweck.

Neumünster | Was ist schon die EM in Frankreich?! Neumünster hat sein eigenes Fußballfest: Bereits zum sechsten Mal ließen die Old Tabler Neumünster am Wochenende auf dem Großflecken zum Kampf um die Krone im Table-Kicken antreten. Zwölf Mannschaften wetteiferten um den Table-Kicker-Cup, einem sportlichen Benefiz-Turnier, das vom Holsteinischen Courier präsentiert wird. Der Erlös der Veranstaltung samt Losverkauf geht je zur Hälfte an die Johann-Hinrich-Fehrs-Schule und den Verein Lichtblick.

Das besondere bei dieser Form des „Tischfußballs“: Anstatt kleiner Figürchen auf dem Tisch stehen Menschen in einer aufblasbaren Arena, halten sich an Stangen fest und versuchen, den weichen Ball ins Tor zu schießen. „Da kommt man richtig ins Schwitzen! Ich wette, morgen haben wir alle einen Muskelkater“, befürchtete Kathleen Krüger lachend, Mittelfeldspielerin bei ttp. Ihre Mannschaft „Tolle Team Player“ war eines der Dutzend Teams, die mit je fünf Spielern bei strahlendem Sonnenschein auf zwei Spielflächen um den Pokal rangen. Gewonnen haben schließlich die „Tauben Nüsse“ der FC Torpedo Oldies gegen die Handballjugend. „Das sind Wiederholungstäter. Die spielen schon zum sechsten Mal mit und haben auch schon mal gewonnen“, sagte Ralph Godbersen vom Organisationsteam anerkennend.

Allerdings ist der Pokal auch gar nicht wichtig, der Spaß am Spiel mit Freunden oder Kollegen steht beim Table-Kicker-Cup im Vordergrund: „Wir haben so tolle Kollegen, mit denen es Spaß macht, auch in der Freizeit etwas zusammen zu machen. Wir sind jetzt schon zum dritten Mal dabei und haben auch beim Bowling-Cup mitgemacht“, meinte Tanja Becker, die mit sieben Kollegen vom Team ttp angetreten war.

Christian Stölting vom Team „Hochzeitscrasher“ ist auf überraschende Weise zum Table-Kicker geworden, wie er berichtete: „Ich feiere heute meinen Junggesellenabschied und wurde von meinen Freunden nichts ahnend abgeholt und hierher gebracht.“

Launig moderierte Old Tabler Gerd Hienstorfer von einer Tribüne aus die Spiele, bei denen eine Halbzeit zehn Minuten dauert. Vier Schiedsrichter achten im Wechsel darauf, dass die gegnerischen Spieler nicht berührt werden.

„Es läuft alles sehr fair und diszipliniert, aber trotzdem ist der Ehrgeiz da“, sagte Schiri Hans-Uwe Schulz. Zum Glück war der Ball weich, denn hin und wieder wurde auch einer der zahlreichen Zuschauer unfreiwillig zum Kopfballspieler.

Auch diesmal hatten sich wieder zwei Mannschaften aus minderjährigen Flüchtlingen gefunden, eine von ihnen belegte sogar den dritten Platz. „Es freut uns besonders, dass diese jungen Menschen wieder dabei sind und Spaß haben“, sagte Stefan Schallert, der amtierende Präsident der Old Tabler.

2000 Euro gehen an den Verein Lichtblick, der sich um mehrfachbehinderte Menschen kümmert, und die Johann-Hinrich-Fehrs-Schule, die besonders benachteiligte Schüler betreut.

„Das war eine sehr gelungene Veranstaltung. So ein spannendes Finale mit Verlängerung gab es noch nicht“, fasste Veranstalter Ralph Godbersen nach Abschluss des Spaßturniers zusammen.

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erstellt am 11.Jul.2016 | 06:00 Uhr

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