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Holsteinischer Courier

06. Dezember 2016 | 09:17 Uhr

Neumünster : Sozialverband wächst weiter – und feiert

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Neumünster ist der zweitgrößte Kreisverband in ganz Deutschland / Sommerfest in der Stadthalle

Neumünster | Zu seinem traditionellen Sommerfest hatte der Sozialverband (SOVD) in die Stadthalle eingeladen – und 340 Mitglieder und Gäste kamen. Es war inzwischen das 15. Fest dieser Art und es wird „immer schwieriger, eine entsprechende Lokalität zu finden“, meinte der SOVD-Kreisvorsitzende Peter Kammhoff.

Mit Volksliedern und alt bekannten Gassenhauern wie beispielsweise „Veronika, der Lenz ist" da oder „Mein Herz, das ist ein Bienenhaus“ begrüßten die 31 Mitglieder des Senioren-Singekreises des Ortsverbandes die ankommenden Gäste. Mit ihrem Programm trafen Erna Mahn, die Leiterin des Chores, und Ulla Kay am Akkordeon offenbar den Geschmack der Gäste.

Zu Begrüßung kam die Ortsvorsitzende Astrid Abandowitz noch einmal auf die Raumfrage für die Sommerfeste zurück: „Als in 2014 das Sommerfest im Tierpark stattfand, hatte der Ortsverband 3412 Mitglieder. Heute sind es bereits 3847 Mitglieder. Damit ist der Kreisverband Neumünster mit 4111 Mitgliedern der zweitgrößte in Deutschland“, und sie fügte an: „Es spricht sich immer weiter herum, dass der SoVD die sozialpolitischen Interessen seiner Mitglieder konsequent vertritt.“

Astrid Abandowitz verwies auch darauf, dass der Sozialverband „keinerlei Zuschüsse von Bund, Ländern oder Kommunen erhält, sondern mit den Anteilen der Mitgliedsbeiträge arbeitet. Das macht uns natürlich auch politisch völlig unabhängig“, sagte die Vorsitzende. Sie verwies auch auf eine bundesweite Aktion des SOVD, die am Freitag, 26. August, startet: „Gelbe Karte für illegale Parkplatznutzer“. An bekannten Behindertenparkplätzen wie am Rathaus, an der Post und bei Nortex werden Mitglieder gelbe Karten an die Windschutzscheiben der widerrechtlich abgestellten Autos mit der Aufschrift stecken: „Sie haben meinen Parkplatz! Wollen sie auch meine Behinderung?“ Das hatte der SOVD schon mehrfach auch in Neumünster mit Erfolg gemacht (der Courier berichtete).

„Wir wollen damit darauf aufmerksam machen, dass behinderte und nicht behinderte genau wie junge und alte Menschen Verständnis füreinander entwickeln und Rücksicht nehmen sollten“, sagte Astrid Abandowitz. Sie machte anschließend noch auf weitere Angebote des Ortsverbandes aufmerksam.

Dann begann das eigentliche Fest mit zahlreichen leckeren Buffets in verschiedenen Ecken des Festsaales und im Foyer der Stadthalle. Am Nachmittag sorgte dann der Shanty-Chor Paloma für Stimmung. Am Einlass verkauften Mitglieder Lose für 50 Cent, und 500 Gewinne waren dabei, wie beispielsweise ein Aufenthalt in Büsum und zehn Gutscheine für ein Frühstücksbuffet im Restaurant „Johann & Amalia“. Bei der Verteilung der Preise gab es dann viele glückliche Gesichter.

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erstellt am 22.Aug.2016 | 06:15 Uhr

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